Vom 27. Bis 29. Juni fand auch in diesem Jahr unsere heiß ersehnte Beetzseefahrt statt. Mit elf Kindern und sechs Betreuern machten wir uns am Freitagnachmittag auf den Weg die Beetzseekette entlangzusegeln. Dabei wurde sowohl im Opti gesegelt als auch erste Erfahrungen auf einem 15er Jollenkreuzer gesammelt.

Gegenüber Butzow schlugen wir am Strand unser Lager auf. Während die Kinder herausfanden wie ihre Zelte funktionierten bereiteten Fritze und ich das Abendessen vor. Neben Gemüse, Salat, Fleisch und Würstchen gab es auch die begehrten Kartoffeln aus Fritzes eigenem Anbau, von denen wir gar nicht genug braten konnten. Mit munteren Geschichten am Lagerfeuer klang der Abend dann gemütlich aus.
Den folgenden Vormittag machten wir einen ausgedehnten Trainingsschlag bis Lünow mit Starts und Technik. Nach dem schnell verputzten Mittagessen ging es dann für ein zweites Mal aufs Wasser mit einem wichtigen Thema: Kentertraining bei Wind. Dabei wurde gezeigt, dass so ein Opti mit Absicht gar nicht so einfach zu kentern ist. Dann wurde mit zwei Optis nacheinander jedem Kind Schritt für Schritt gezeigt wie man das Boot auch bei viel Wind wieder aufrichten kann und wieder einsteigt. Nützliches Wissen von denen einige auf dem Rückweg am Sonntag gleich profitiert haben. Zum Abschluss folgte dann noch das Highlight. Unter einen Opti tauchen. Um zu zeigen, dass sich unter einem gekenterten Segelboot immer eine Lufttasche bildet durfte jedes Kind das mit einem Trainer einmal ausprobieren. Dadurch nimmt man den Kindern auch noch mehr die Angst vor einem kenternden Boot.

Der ereignisreiche Tag trug einen Großteil dazu bei, dass es am Abend zeitig ins Bett ging, und am Sonntag stand ja noch die Rückreise an. Nachdem die Mädels Jannick aus dem Bett geschmissen haben um sich den versprochenen Frühsport am Strand einzufordern, konnten wir alle verteilt auf den Jollenkreuzern gemeinsam frühstücken und unsere Zelte abbauen. Neben Brötchen und Rohkost gab es auch wieder frische Spiegeleier. Frisch gestärkt machten wir uns dann gemeinsam auf den Rückweg. Durch den kräftigen Westwind mussten wir das erste Stück gegenankreuzen. Vor Radewege legten wir die Boote zusammen zum Mittagessen. Im Anschluss gab es noch eine Überraschung: Jannicks Oma hat uns beim Vorbeisegeln gesehen uns zum Kuchen essen eingeladen. Nach leckerem Kuschen und Kirschen frisch vom Baum machten wir uns dann auf die letzte Etappe des Rückwegs. Mit raumen Wind konnten wir dann die Boote so richtig gleiten lassen, was für einige auch eine neue Erfahrung war. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kamen wir dann Sonntag Nachmittag wieder im Verein an wo wir dann nur noch unsere Sachen auseinandersortieren mussten. Ich denke es war für alle Kinder wieder ein Abenteuer und ein Spaß und hoffe, dass sie nächstes Jahr wieder bei der Beezseefahrt dabei sind.
