Beetzseefahrt 2025 - Bericht von Dominik

Sportgemeinschaft "Einheit" e.V.

Vom 27. Bis 29. Juni fand auch in die­sem Jahr unse­re heiß ersehn­te Beetz­see­fahrt statt. Mit elf  Kin­dern und sechs Betreu­ern mach­ten wir uns am Frei­tag­nach­mit­tag auf den Weg die Beetz­see­ket­te ent­lang­zu­se­geln. Dabei wur­de sowohl im Opti gese­gelt als auch ers­te Erfah­run­gen auf einem 15er Jol­len­kreu­zer gesammelt.


Gegen­über Butzow schlu­gen wir am Strand unser Lager auf. Wäh­rend die Kin­der her­aus­fan­den wie ihre Zel­te funk­tio­nier­ten berei­te­ten Frit­ze und ich das Abend­essen vor. Neben Gemü­se, Salat, Fleisch und Würst­chen gab es auch die begehr­ten Kar­tof­feln aus Frit­zes eige­nem Anbau, von denen wir gar nicht genug bra­ten konn­ten. Mit mun­te­ren Geschich­ten am Lager­feu­er klang der Abend dann gemüt­lich aus.
Den fol­gen­den Vor­mit­tag mach­ten wir einen aus­ge­dehn­ten Trai­nings­schlag bis Lünow mit Starts und Tech­nik. Nach dem schnell ver­putz­ten Mit­tag­essen ging es dann für ein zwei­tes Mal aufs Was­ser mit einem wich­ti­gen The­ma: Ken­ter­trai­ning bei Wind. Dabei wur­de gezeigt, dass so ein Opti mit Absicht gar nicht so ein­fach zu ken­tern ist. Dann wur­de mit zwei Optis nach­ein­an­der jedem Kind Schritt für Schritt gezeigt wie man das Boot auch bei viel Wind wie­der auf­rich­ten kann und wie­der ein­steigt. Nütz­li­ches Wis­sen von denen eini­ge auf dem Rück­weg am Sonn­tag gleich pro­fi­tiert haben. Zum Abschluss folg­te dann noch das High­light. Unter einen Opti tau­chen. Um zu zei­gen, dass sich unter einem geken­ter­ten Segel­boot immer eine Luft­ta­sche bil­det durf­te jedes Kind das mit einem Trai­ner ein­mal aus­pro­bie­ren. Dadurch nimmt man den Kin­dern auch noch mehr die Angst vor einem ken­tern­den Boot. 

Der ereig­nis­rei­che Tag trug einen Groß­teil dazu bei, dass es am Abend zei­tig ins Bett ging, und am Sonn­tag stand ja noch die Rück­rei­se an. Nach­dem die Mädels Jan­nick aus dem Bett geschmis­sen haben um sich den ver­spro­che­nen Früh­sport am Strand ein­zu­for­dern, konn­ten wir alle ver­teilt auf den Jol­len­kreu­zern gemein­sam früh­stü­cken und unse­re Zel­te abbau­en. Neben Bröt­chen und Roh­kost gab es auch wie­der fri­sche Spie­gel­eier. Frisch gestärkt mach­ten wir uns dann gemein­sam auf den Rück­weg. Durch den kräf­ti­gen West­wind muss­ten wir das ers­te Stück gegen­an­kreu­zen. Vor Rade­we­ge leg­ten wir die Boo­te zusam­men zum Mit­tag­essen. Im Anschluss gab es noch eine Über­ra­schung: Jan­nicks Oma hat uns beim Vor­bei­se­geln gese­hen uns zum Kuchen essen ein­ge­la­den. Nach lecke­rem Kuschen und Kir­schen frisch vom Baum mach­ten wir uns dann auf die letz­te Etap­pe des Rück­wegs. Mit raum­en Wind konn­ten wir dann die Boo­te so rich­tig glei­ten las­sen, was für eini­ge auch eine neue Erfah­rung war. Mit vie­len neu­en Ein­drü­cken und Erleb­nis­sen kamen wir dann Sonn­tag Nach­mit­tag wie­der im Ver­ein an wo wir dann nur noch unse­re Sachen aus­ein­an­der­sor­tie­ren muss­ten. Ich den­ke es war für alle Kin­der wie­der ein Aben­teu­er und ein Spaß und hof­fe, dass sie nächs­tes Jahr wie­der bei der Beez­see­fahrt dabei sind.