Nach 2019 (noch mit R 926 als Segelgemeinschaft SCMA/ SGE/ MSVB) sind wir zum zweiten Mal zur Meisterschaft bei Schweriner Segler- Verein von 1894 zu Gast. Wie zuletzt am Werbellinsee sind Dirk und ich mit Steuermann und Eigner Micha auf R 1418 am Start. Micha hat uns auch zur Vorregatta gemeldet, so dass wir bereits am Fr, 5.9.25 anreisen. Auch unsere Sportsfreunde aus Werder – Hirschi und Crew – nehmen an der Vorregatta teil.

Vorregatta Sa, 6.9. und So 7.9.2025 Am Samstag segeln wir zwei von ursprünglich drei geplanten Rennen. Die erste WF wird noch auf der Startkreuz abgebrochen, da der Wind immer mehr dreht und wir einen Anlieger zur Tonne 1 haben. Der Kurs wird neu ausgelegt, da der Wind von W auf N gedreht hat. Bei ca. 2 Bft, aber konstantem Wind sind wir in beiden Läufen im vorderen Teil des Feldes – werden 11. und 12.


Bei der 1. WF am So müssen wir gleich auf der Startkreuz immer wieder wegwenden, um freien Wind zu haben, landen dann auf dem nächsten Vorwindkurs auf der falschen Seite und werden am Ende 15. – unser Streicher bei der Vorregatta. Im 2. Rennen läuft es besser – Platz 8. Es wird noch eine 3. WF gesegelt, wo wir zwar einen ganz schlechten Start erwischen, dann aber einen Dreher nutzen können und am End auf Platz 11 landen, d.h. nach insgesamt 5 Wettfahrten belegen wir Rang 12 bei der Vorregatta.
GesamtErgebnListe-VorregattaGlückwunsch an die Sieger Uwe Volkmann und Crew auf R 1428 vom SYC und die Podiumsplätze. Mehr Details im ausführlichen Bericht von Stefan Mädicke zum Gesamtevent (Link am Ende)

German Open Zur Meisterschaft ist von der SGE auch Dominik als Vorschoter bei Eigner und Steuermann Harald Ludwig auf R 1420 (Gewinner der GO 2024) dabei. Ebenfalls angereist sind Sascha (R 190) mit Mathi vom ESVK und mit Yannik vom SCMA sowie R 1355 mit Eigner Christoph Richard, Steuermann Deutschi und Ronald Lau vom ESVK. Ausgeschrieben sind von Di, 9.9.- Fr, 12.9.2025 insgesamt 10 Wettfahrten – sehr ambitioniert.
Di, 09.09.2025 Nach der offiziellen Eröffnung der Meisterschaft mit jetzt 34 Crews fahren wir zwar raus, aber unter den gegebenen Bedingungen – Wind nicht konstant, dreht immer wieder, bevor er total einschläft – kommt keine gewertete Wettfahrt zustande.


Nach dem Anlegerbier gibt es am Abend ein gemeinsames Essen im Verein.
Mi, 10.09.2025 nach Startverschiebung an Land geht’s raus und wir segeln insgesamt 3 WF bei schwachem Wind aus Süd – 2 Runden UP and Down. Obwohl wir den ersten Start fast verpassen und in 3. Reihe am Startschiff über die Linie gehen, läuft es gut – genau der richtige Wind für die von Stocki testweise geliehene Genua. Micha legt gleich nach Steuerbord um, wir haben freien Wind und kommen mit den führenden Booten an Tonne 1 an, können unsere Position über den gesamten Kurs halten und werden 5. Auch im zweiten Rennen läuft es optimal und wir werden nochmal 5 – so könnte es gern weiter gehen.

Im letzten Lauf haben wir wohl die falsche Seite gewählt und der Wind lässt auch immer mehr nach. Deshalb wird das Ziel nach der 2. Kreuz ausgelegt. Auf den letzten Metern wird das Feld nochmal richtig durcheinander gewürfelt, da man den optimalen Windstrich mit ein paar Metern zu früh umlegen, einfach verpassen kann. Wir können uns noch halbwegs gut retten und werden 12.

Insgesamt belegen wir nach den ersten 3 Rennen Platz 5 und sind sehr fein damit. R 1420, wo Dominik als Vorschoter mitsegelt, belegt mit den Plätzen 18, 8 und 4 insgesamt Rang 8. Tagessieger und Gesamtführender ist mit 2x1 und 1 x Platz 3 R 1428 mit Uwe Volkmann und Crew.
Abends auf der Jahreshauptversammlung der Klassenvereinigung der 20er JK tritt Hirschi nach 18 Jahren als Vorsitzender zurück, wird zum Ehrenmitglied ernannt und mit Beifall verabschiedet.


Mit Jacki haben wir auch eine sehr gute Nachfolgerin, die auch gleich mal zur Regatta am Chiemsee einlädt, wo auch die Meisterschaft 2026 gesegelt werden wird.
Do, 11.09.2025 Es sind vier Rennen geplant. Im ersten Lauf werden wir 10. Danach frischt es auf und auch die Windrichtung ändert sich – wir wechseln auf die 1,5er Fock. Prompt läuft es nicht mehr so gut und wir landen nur auf Platz 19 – am Ende unser Streicher bei den Meisterschaftsläufen.

Die WF- Leitung verlangt uns einiges ab und hat, nachdem wir wieder mit 2 Runden begonnen haben, auf Kurs 1 geändert. D.h. in den weiteren 3 Läufen sind jeweils 3 Runden zu absolvieren. Der Wind hat weiter zugelegt – wir wechseln auf die 2er Fock. Eine Regenfront zieht auch heran und so kommen nach dem letzten Zieleinlauf gar nicht an Land, sondern müssen Segel runternehmen und unter Land mit Anker abwettern. Nach Einlauf im Hafen sollen wir eigentlich zur Kontrolle an die Waage, aber nachdem wir die Segel runter und das Boot leergeräumt haben, wird uns abgesagt, da es ja geregnet hat. In der Gesamtwertung rutschen wir ab auf Rang 12.


R 1420 mit Harald Ludwig, Dominik und Ole Görissen wird im 1. Rennen 12., steigert sich dann aber enorm und belegt die Plätze 7, 6 und 3 – verbessert sich damit in der Gesamtwertung von 8 auf 7.

Der Vortagsführende rutscht nach einem Frühstart und einmal Rang 25 auf Platz 8 ab. Vorn ist jetzt R1455 – Ralf Jambor und Crew, vor R 1453 Andreas Höhne und Mannschaft und R 1453 Dirk Joost und Crew, danach folgen Maggi – R1320, Tino – R 1441 und R 1399.
Fr, 12.09.2025

Bei herausfordernden Bedingungen – der Wind hat nochmal zugelegt und wir haben jetzt 6 Bft – werden nochmal 3 Rennen gesegelt. So ist dann das Feld auch erheblich reduziert. Im letzten Lauf starten nur noch 20 Boote wovon 17 durch’s Ziel gehen. Ein Boot kentert auf dem letzten Raumschotkurs, unmittelbar vorm Zieleinlauf erwischt es auch Rainer, Sven und Knut (R 1290) unter Spi bei Halbwind – da musste man wirklich alles geben. Sascha und Crew kann sich gerade noch vor einer kompletten Kenterung bewahren, als das Spi-Fall nicht mehr auslöst.



Ganz stark segelt die Crew von Harald Ludwig mit Dominik – im ersten Lauf Platz 1, im 2. Rennen zerreißt der Spi und sie landen auf Platz 19 – ihr Streicher, segeln aber nach Zustimmung der Wettfahrtleitung in der 3. Wettfahrt mit einem geliehenem Spi vom anderen Schiff, dass nach Ruderbruch aufgeben muss und landen auf Platz 6, werden damit insgesamt 6. – Klasse!
Zum Meistertitel gratulieren wir R 1453 mit Steuermann Ralf Jambor, Eigner Herbsti und Thomas Bechert.

Hier der Link zum ausführlichen Bericht (Danke dafür – wirklich sehr gut) mit weiteren Platzierungen auch in der B- und C- Wertung von Stefan Mädicke – R 1320, die mit Steuermann Maggi und Frank Sekura nach Tagessieg am letzten Tag (ohne Berücksichtigung Streicher) insgesamt die Bronzemedaille bekommen. https://www.20er-jollenkreuzer.org/news/allgemein/bericht-zur-german-open-von-stefan-maedicke.html





