Österreichische Meisterschaft für 20er JK und EuroCup für 15er JK - mit Bericht von Dominik

Sportgemeinschaft "Einheit" e.V.

Der Yacht­Club Mör­bisch am Neu­sied­ler See war vom 30.05.- 02.06.26 wie zuletzt 2024 wie­der Gast­ge­ber für die ÖM der 20er Jol­len­kreu­zer, dies­mal zusam­men der Klas­se der der 16er JKR.

Im Anschluss vom 03.06. – 06.06.2026 fand der Euro­Cup für die 15er, 16er und 20er JK statt. 

Gleich zum Wochen­en­de reis­te Domi­nik an, aber nicht mit sei­nem 15er – die wären ja auch erst beim Euro­Cup dabei – , son­dern als Schot­te auf R 1355 von Eig­ner Chris­toph Richard mit Steu­er­mann Jür­gen Deutsch­mann vom Yacht­Club Ber­lin Grünau. 

Bei sehr wech­sel­haf­ten Bedin­gun­gen, ein­schließ­lich Start­ver­schie­bung an Land wegen zu viel oder gar kei­nem Wind wur­den ins­ge­samt 4 Wett­fahr­ten gese­gelt. Die Segel­ge­mein­schaft mit Domi­nik zeigt eine Klas­se Leis­tung und belegt am Ende Platz 2 – Vize­meis­ter bei der ÖM – Gratulation!!!

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Zum Euro­Cup rei­sen dann wei­te­re Bran­den­bur­ger Teams an: bei den 15er JK Chris­ti­an & Lisa Höfer und Alex­an­der und Leon Kulik – jeweils vom ESVK, bei den 20er JK Sascha Schar­fe und Crew eben­falls vom ESVK und auch die Segel­ge­mein­schaft von Eig­ner und Steu­er­mann Micha­el Schnei­der vom SCMA mit unse­rem, „Keks” Dirk und Axel Bau­er – ESVK.

Auch beim Euro­Cup sind die Wind­be­din­gun­gen extrem wech­sel­haft und ändern sich wie die Tem­pe­ra­tu­ren von einem Tag zum ande­ren extrem. Ins­ge­samt kom­men 6 gewer­te­te Wett­fahr­ten zustande.

Die Bran­den­bur­ger Teams schla­gen sich alle sehr gut, wobei die Crew von Deut­schi mit Domi­nik am bes­ten abschnei­det und als bes­te deut­sche Mann­schaft hin­ter den 3 Medail­len­plät­zen, die an Öster­reich gehen, Platz 4 belegt – Klas­se Leis­tung und herz­li­chen Glück­wunsch natür­lich auch an die Podi­ums­plät­ze – her­vor­zu­he­ben sind dabei die Plat­zie­run­gen des Gesamt­sie­gers Andy Zeth­ner und Crew vom Gast­ge­ber­ver­ein: bei der ÖM 2 x Platz 1 von 4 Wett­fahr­ten und beim Euro­Cup 4 x Rang 1 von 6 Rennen. 

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hier nun der aus­führ­li­che Bericht von Domi­nik, der nun auch in der 20er Klas­se rich­tig gut ange­kom­men ist. Vie­len Dank und ein dickes Lob, dass Du wie ver­spro­chen gelie­fert hast – eine wirk­lich tol­le Zusammenfassung: 

Der Özi ruft und die Bran­den­bur­ger kom­men! Im letz­ten Jahr zeich­ne­te sich schon ab, dass es wie­der einen Euro Cup geben wird und die Begeis­te­rung war groß. So groß, dass sich die die Klas­sen der 15 er 16er und 20er Jol­len­kreu­zer gemein­sam ent­schlos­sen haben für die Aus­rich­tung eines Euro­pa-Cup bis an den Neu­sied­ler See nach Mör­bisch in Öster­reich zu fah­ren. Um auch mal ande­re Boo­te ken­nen­zu­ler­nen hat­te ich mich beschlos­sen auf dem 20er Jol­len­kreu­zer von Chris­toph Richard als Schot­te anzuheuern.

Und so mach­ten und ich uns am Nach­mit­tag des 28.5. auf den lan­gen Ritt nach Öster­reich. Wir haben uns abge­wech­selt und sind die Nacht durch­ge­fah­ren. So wur­den wir dann am Mor­gen des Frei­tag um kurz nach 4 in Mör­bisch mit zwei kal­ten Bier von unse­rem Steu­er­mann Jür­gen Deutsch­mann emp­fan­gen, wel­cher bereits den Tag davor ange­reist war. Durch unser frü­hes Anrei­sen konn­ten wir den gesam­ten Frei­tag nut­zen, um das Boot aus dem Win­ter­schlaf zu erwe­cken und ein wenig Schlaf nach­zu­ho­len. Das lief ganz gut und so konn­ten wir uns dann beim Besuch einer loka­len Wirt­schaft auf eine Woche Segeln mit laut Pro­gno­se sta­bi­lem Wind 30 grad und Son­ne freu­en. Dass das tat­säch­li­che Wet­ter davon etwas abwei­chen wür­de soll­ten wir noch früh genug fest­stel­len. Die Vor­re­gat­ta, für die Gast­ge­ber auch gleich­zei­tig die öster­rei­chi­sche  Staats­meis­ter­schaft star­te­te erst­mal mit wenig Wind. Trotz­dem konn­ten wir in drei Tagen vier Wett­fahr­ten mit den unter­schied­lichs­ten Bedin­gun­gen segeln. Am Ende konn­te des Gast­ge­ber Andi Zeth­ner zei­gen, dass er den See schon ganz gut ver­steht und die Vor­re­gat­ta sicher gewin­nen. Dahin­ter wur­de es dann rich­tig eng. Wir konn­ten uns knapp den zwei­ten Platz sichern und damit auch den Ehren­ti­tel des schnells­ten deut­schen Boo­tes. Einen Punkt dahin­ter kamen Alex­an­der Moj­zis und Andre­as Hirsch punkt­gleich auf Platz drei und vier. Am Mitt­woch begann dann die eigent­li­che Haupt­ver­an­stal­tung bei der 42 Jol­len­kreu­zer ver­schie­de­ner Boot­klas­sen an den Start gin­gen. Allei­ne 9 Boo­te davon waren aus dem ent­fern­ten Land Bran­de­burg ange­reist, was deut­lich zeigt wie aktiv und rei­se­be­reit die Bran­den­bur­ger Regatt­a­sze­ne aktu­ell ist. Der Euro-Cup ver­lief ähn­lich durch­wach­sen wie die ÖM auf­ge­hört hat­te. Mal zu viel Wind Mal zu wenig. Trotz­dem konn­ten wir 5 fai­re Wett­fahr­ten segeln und uns gegen 11 ande­re 20er sicher auf Platz vier behaup­ten. Auch hier konn­ten wir uns als schnells­te deut­sche Mann­schaft zei­gen. Micha Schnei­der, Dirk Leib­nitz und Axel Bau­er sicher­ten sich knapp Platz sechs hin­ter Sascha Schar­fe. Ein gro­ßer Dank geht an das Team vom YCM, wel­ches uns jeden Tag lecker ver­sorgt hat und auch spon­tan immer noch was zau­bern konn­te wenn wir mal spon­tan wegen zu viel oder zu wenig Wind wie­der rein­ge­fah­ren sind.

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