Silberne Lok 2026

Sportgemeinschaft "Einheit" e.V.

Der ESVK hat für das Wochen­en­de vom 13.- 14. Juni zur Sil­ber­nen Lok ein­ge­la­den – für die P- Boo­te Lan­des­meis­ter­schaft. Wie in den letz­ten bei­den Jah­ren sind wie­der extre­me Wind­ver­hält­nis­se von 6 Bft vor­her­ge­sagt. Dirk und ich wol­len in die­sem Jahr das ers­te mal als Stamm­crew bei Micha Schnei­der auf R 1418 zusam­men segeln und las­sen uns des­halb nicht abschrecken. 

Ronald und Max Gün­ther haben auf der Über­fahrt sogar einen Motor­scha­den, aber auch der bringt sie nicht vom Vor­ha­ben ab, in Kirch­mö­ser zu star­ten. Dabei wer­den sie dies­mal auch bei den Rang­lis­ten- Wett­fahr­ten der 15er JK auf dem Breit­ling­s­ee segeln, denn der Freund­schafts­kurs am Sams­tag fin­det man­gels Betei­li­gung (Sei­fi mit sei­ner Seute Deern wäre der ein­zi­ge wei­te­re Teil­neh­mer) gar nicht statt.

Von der SGE ist ansons­ten noch Domi­nik mit sei­nem 15er da. Bei ihm segelt Chris­toph Richard aus Wit­ten­ber­ge als Vor­scho­ter, auf des­sen 20er sie in Öster­reich so erfolg­reich waren. 

Jörn Franz segelt als Vor­scho­ter bei Tobi­as Krau­se vom SVMB.

Bevor es am Frei­tag Abend anfängt zu schüt­ten sind wir mit dem Boot auf­bau­en fer­tig und haben sogar noch unse­ren Sports­freun­den beim Kra­nen und Mast­stel­len geholfen.

Unter Spi gehts am Sa nach Früh­stück und Eröff­nung gegen 11:00 Uhr zum Breit­ling­s­ee. Wir haben 4 – 5 Bft und pro­bie­ren unse­re mitt­le­re Fock aus – erst­mal alles Bes­tens, aber schon bei beim ers­ten Ren­nen müs­sen wir mit einem Defekt an der Auf­roll­vor­rich­tung abbre­chen. Wir ankern unter Land an der Kanin­chen­in­sel und Micha repa­riert den Scha­den. Der Wind legt zu und wir beob­ach­ten wie die Boo­te auf dem Kurs mit mäch­ti­gen Drü­ckern zu kämp­fen haben. 

Nach Wech­seln auf die klei­ne Fock krie­gen wir sie vorm Start wie­der nicht weg­ge­dreht – es soll ein­fach nicht sein, wir mel­den uns am Start­schiff ab und fah­ren zurück in den Hafen, um zu reparieren. 

Wir sind noch gar nicht lan­ge zurück, da fol­gen uns die ande­ren Schif­fe nach der 2. Wett­fahrt – Start­ver­schie­bung an Land, wegen Unwet­ter­front. Nach­dem alle sicher im Hafen sind, zeigt sich, dass die Wett­fahrt­lei­tung rich­tig ent­schie­den hat, denn es kommt ziem­lich heftig.

Für Sonn­tag ist noch mehr Wind ange­kün­digt. Nach­dem uns mit­ge­teilt wird, dass 18 Kno­ten gemes­sen wur­den und wir eigent­lich raus­segeln sol­len, bläst schon die nächs­te Wol­ken­front mit bestimmt 30 Kno­ten über den Hafen, so dass die Mehr­zahl der Crews ent­schei­det zu war­ten. Auch das Start­schiff war­tet in Sicht­wei­te und kehrt, nach­dem klei­ne Bes­se­rung der Bedin­gun­gen in Sicht ist zurück. Bis zur letz­ten Start­mög­lich­keit um 12:00 ändert sich nichts, so dass nach ledig­lich 2 Ren­nen die Sie­ger­eh­rung erfolgt. Gesamt­sie­ger und Lan­des­meis­ter bei den 15er JK wird P 1130 – Rex und sein Sohn vom SVEW (B- Boot) vor Chris­ti­an und Stef­fen Höfer vom Gastgeberverein. 

Bei den 20er JK geht der Gesamt­sieg an R 1441mit Steu­er­mann Sven Bartel, Eig­ner Bernd Musch­ke und Ole Gör­ris­sen. Punkt­gleich auf Platz 2 gefolgt von Sto­cki und sei­ner Mann­schaft auf R 1425. Gra­tu­la­ti­on an die Sie­ger und Medail­len­plät­ze sowie ins­be­son­de­re Respekt an unse­re Teil­neh­mer Ronald und Max Gün­ther, dass sie neben den gan­zen Kracks bei den 15ern und den wid­ri­gen Bedin­gun­gen durch­ge­hal­ten haben. 

Wir bedan­ken uns beim Ver­an­stal­ter, der sich für das nächs­te Jahr eine bes­se­re Betei­li­gung, ins­be­son­de­re bei den R- Boo­ten wünscht.