Ab nach Rangsdorf von Charly Gericke

Nach­dem eini­ge Regat­ten über die letz­ten Jah­re im Land Bran­den­burg weg­ra­tio­na­li­siert wur­den und Rangsdorf und der Gar­de­nacup übrig geblie­ben sind, ist Rangsdorf eine Pflicht­ver­an­stal­tung für jeden OK- Regat­ta­seg­ler aus dem Revier. Aber nach Rangsdorf fah­re ich nicht nur des­we­gen. Es ist ein­fach schön und macht Spaß!

Das Hygie­nekon­zept sah ursprüng­lich eini­ge Beschrän­kun­gen vor und ich hat­te mich ent­schlos­sen erst am Sams­tag zu fah­ren und auch abends wie­der nach Hau­se zurück­zu­keh­ren. Etwa 1h Fahr­zeit für mich sind im Rah­men. Das war gut so. Frei­tag noch sen­de­ten mir Freun­de, die nach Ber­lin zur Regat­ta fuh­ren Stau­bil­der in Höhe der Auto­bahn­ab­fahrt Rangsdorf. Und das bei der Däm­se.
Sams­tag früh war die Auto­bahn frei und ich bin gut durch­ge­schlit­tert. Ange­kom­men hat­te ich Null Bock den Kahn fer­tig zu machen. Die aus­gie­bi­ge Begrü­ßung der OK-Freun­de war mir wich­ti­ger. Die Luft stand bei über 35 Grad in Schei­ben und das schon zu frü­hen Stun­den. Meh­re­re Start­ver­schie­bun­gen zwan­gen mich zu diver­sen Getränkepausen.

Zum spä­ten Nach­mit­tag rief uns die Wett­fahrt­lei­tung doch noch raus auf den See.
Die­ser war spie­gel­glatt und wir sind kei­ne Wett­fahrt mehr am Sams­tag gese­gelt. Die Hit­ze emp­fand ich als uner­träg­lich und ich betei­lig­te mich nicht an Trai­nings­schlä­gen eini­ger Seg­ler auch wenn klas­sisch nach dem Abbruch etwas Wind auf­kam. Ich mach­te mich im küh­len Nass breit und war auch sehr froh dar­über. Es gab an Land super orga­ni­siert etwas zu Essen und jeder such­te sich ein schat­ti­ges Plätz­chen, um es sich schme­cken zu las­sen. Geträn­ke stan­den stän­dig bereit. Dan­ke an die­ser Stel­le an Euli, Rein­hardt und Erik.

Am Sonn­tag wur­de dann end­lich gese­gelt. Es kam kurz­zei­tig sogar rich­tig Wind auf. Eini­ge Ken­te­run­gen waren zu beob­ach­ten. Mein Popo auf Grund­eis: Immer hat­te ich vor Augen dass ich den Mod­der aus mei­nem Kahn und Mast puh­len müss­te, wenn ich umfal­len soll­te. Das ließ mich stark wer­den und eben gera­de so nicht umkip­pen. Da war ich auch sehr glück­lich drü­ber. Nicht so glück­lich war ich über die feh­len­de kom­plet­te Ziel­kreuz. Die hät­te ich gut gebrau­chen kön­nen. Da muss ich noch mehr abspe­cken, dann ist mir das auch Recht.

Erspart mir bit­te die Details, wer von links mit wel­chen Scho­ten wie gese­gelt ist. Als Opa bringt man da schon mal was durch­ein­an­der.
Alles in allem habe ich Rangsdorf voll­ends genos­sen. Die Atmo­sphä­re war super. Ich habe mich ein­fach wohl gefühlt. Nächs­tes Jahr möch­te ich mal wie­der in Rangsdorf über­nach­ten, chi­ne­sisch Tisch­ten­nis spie­len und ein klei­nes Bier­chen trin­ken !
Char­ly
GER 22