Regattaberichte 2017

Sportgemeinschaft "Einheit" e.V.

KON-TIKI-Rennen des MSVB 2017

Am Wochen­en­de vor Him­mel­fahrt wur­de vom MSVB die KON-TIKI- Regat­ta aus­ge­tra­gen. Die SGE war außer bei den O‑Jollen, wo Jörg Sei­fert vom BSVQ Ein­zel­kämp­fer war, bei allen Klas­sen die an den Start gin­gen ver­tre­ten. Am Sams­tag wur­den bei Wind von 4- 6 Bft, aber rela­tiv kon­stant drei Wett­fahr­ten gese­gelt. Hier leg­te Franz Bauch mit zwei 1. und einem 2. Platz die Grund­la­ge für sei­nen Gesamt­sieg bei den Opti B. Eng ging es bei den 15er JK zu, wo Gerd Franz und Uli Lang­hoff nach dem 1. Platz in WF 1 in WF 2 und 3 von Axel Bau­er und Tors­ten Post­rach jeweils auf den 2. Platz ver­wie­sen wur­den – hier wür­de am Sonn­tag die letz­te Wett­fahrt ent­schei­dend sein.

Bei den Ixy­lon, die mit 8 Boo­ten das größ­te Feld stell­ten, ken­ter­te Achim Ber­ger mit Tom Fied­ler in der 1. Wett­fahrt füh­rend unter Spinna­ker und konn­te erst am Sonn­tag wie­der an den Start gehen.
Am Sonn­tag ging es wet­ter­tech­nisch ruhi­ger zu. Hier zeig­ten Gerd Franz und Uli Lang­hoff star­ke Ner­ven und konn­ten die 4. Wett­fahrt für sich ver­bu­chen, so dass sie eben­falls auf 4 Gesamt­punk­te wie Axel Bau­er und Tors­ten Post­rach kamen und auch auf Platz 1 rutsch­ten. Dirk Leib­nitz und Alex­an­der Busch wur­den 3. bei den P- Boo­ten.

Bei den XY lan­de­te Tho­mas Jagd­huhn mit sei­nem Sohn Mar­tin ins­ge­samt auf 5.Platz. Sports­geist zeig­te Achim Ber­ger, der am Sonn­tag in der 4 WF den 4. Platz für sich ver­bu­chen konn­te. Den ers­ten Platz beleg­te bei den Ixy­lon Hei­ko Brandt und Mathi­as Schul­ze vom MSVB vor Hei­ko Sper­ling und Mari­us Sei­del vom SV Klos­ter Leh­nin. Max Bauch erreich­te bei den Laser 4.7 den 2. Platz hin­ter Hen­ri­ke Ansor­ge vom MSVB.
Glück­wunsch allen Sie­gern und dan­ke an die Ver­an­stal­ter für die Orga­ni­sa­ti­on und herz­li­che Bewir­tung. https://kon-tiki-rennen.msvb.de/ausschreibung/

Freundschaftsregatta Lehnin 2017

Am Wochen­en­de nach Him­mel­fahrt führ­te der SV Klos­ter Leh­nin die Freund­schafts­re­gat­ta auf dem Klos­ter­see durch. Vie­len Dank an Frit­ze für den fol­gen­den kur­zen Bericht:
Freund­schafts­re­gat­ta 2017 in Leh­nin – SGE mit 7 Boo­ten beim Gesamt­feld von 42 Boo­ten prä­sent! Früh­zei­tig am Don­ners­tag (Vater­tag) wur­den Jugend­boo­te nach Leh­nin geschleppt. Chris­ti­an E. mit „fri­schem“ Boots­füh­rer­schein fuhr den Kut­ter als Mut­ter­schiff mit Opti­mist in Decks­la­dung, einem P‑Boot und einem 420er im Anhang. Die Wett­fahr­ten fan­den bei „Kai­ser­wet­ter“ (Son­ne, mind. 22°C und 1…3 Bft). statt.

Regat­ta-Sze­nen von oben sind auf You­Tube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=hH939s-R8es

Sehr gute Plat­zie­run­gen wur­den erzielt durch:
1.Platz Pirat    Jörn und Micha­el F.
1.Platz 420er  Jonas E. / Michel S.
2. Platz Opti C Pau­la G.
1. Platz H‑Jolle Uli L. mit Sohn
Teil­neh­mer auf wei­te­ren Plat­zie­run­gen:
P‑Boot Robert L./ Dirk S. und Dirk L. und Udo S.
XY  Achim B. mit Enkel

Inselcup zu Pfingsten auf dem Beetzsee

Trotz Dau­er­re­gens über fast die gesam­te Wett­fahrt fiel der 17. Insel­cup des Mär­ki­schen Seg­ler­ver­eins nicht ins Was­ser. Von ins­ge­samt 20 Boo­ten, die an den Start gin­gen kamen 8 Schif­fe von der SGE – für unse­ren Ver­ein eine gute Bilanz. Bei den P- Kreu­zern domi­nier­te die SGE beson­ders – es gewann Ger­hard Franz mit Ben­ja­min Bana­si­ak mit Abstand. Platz 2 ging an Dirk Leib­nitz mit Alex­an­der Busch vor Andre­as Mül­ler mit Hen­drik Jau­er auf Platz drei.  Auch bei den SR- Kreu­zern und Kiel­boo­ten hat­ten wir die Nase vorn. Bei den Stahl- 20ern gewann Joa­chim Ber­ger mit Klaus Lind­ner als Vor­schot­mann.

Bei den Kiel­boo­ten ging der 1. Platz an Cle­mens Pet­zel und Gerd Zan­der vor Jörg Sei­fert und Tors­ten Post­rach auf Seu­te Deern vom BSVQ. Unser Kut­ter besetzt mit Jörg Eng­ler, Patrick Helm, Sophia Hoff­mann, Chris­ti­an Eng­ler, Mar­ti­na Eng­ler und Lars Fren­zel kam trotz Y‑Faktor 125 ( für die­ses Schiff rela­tiv gering) bis auf ca. 5 Min. an den Vor­plat­zier­ten her­an.
Bei den 20er JK gin­gen die 3 ers­ten Plät­ze nach Kirch­mö­ser. Den ers­ten Platz sicher­te sich Gün­ter Als­dorf – ESVK mit Peg­gy und Jörg Mie­the – ESCK, vor Jens Euken, Axel Bau­er und Erik Als­dorf – alle ESVK auf Platz zwei und R 619 mit Sascha Schar­fe, Chris­ti­an Höfer und Chris­ti­an Bey­er – alle ESVK auf Platz drei. Von der SGE waren mit dabei: Tho­mas & Diet­lin­de Jagd­huhn – Platz 4, Andy und Udo Schildt mit Ingo Gan­zer sowie Tors­ten Lass auf R926 bei Micha­el Schnei­der – SCMA.

Silberne Lok 2017

Am Wochen­en­de 10./11. Juni ver­an­stal­te­te der ESVK die Sil­ber­ne Lok – wie man das aus den Vor­jah­ren kennt wie­der eine wirk­lich gut orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung sowohl wett­fahrt­mä­ßig, als auch hin­sicht­lich Rah­men­pro­gramm und Ver­sor­gung mit Essen und Geträn­ken. Wir reis­ten wie die Mehr­zahl der Teil­neh­mer bereits am Frei­tag an und saßen am Abend beim Bier zusam­men. Am Sams­tag wur­de, wie bereits im letz­ten Jahr bei herr­lichs­tem Son­nen­schein ein Lang­stre­cken­kurs gese­gelt. Für die Kiel­boo­te ging‘s über den Plau­er See bis auf den Breit­ling­s­ee. Für die 20er- und 15er JK und die offe­nen Jol­len waren 2 Wett­fahr­ten über den Plau­er See geplant. Abge­se­hen von dem einen oder ande­ren Wind­loch hat­ten wir mit ca. 3 Bft gute Bedin­gun­gen. Das Regat­ta­feld wur­de durch die vie­len Wind­dre­her jedes­mal ganz schön durch­ein­an­der gewür­felt – wäh­rend die Einen bei Flau­te mehr oder weni­ger stan­den, segel­ten die ande­rem im Wind­feld vor­bei. Für Sonn­tag war weni­ger Wind ange­sagt, so dass am Sams­tag eine 3. Wett­fahrt gese­gelt wur­de.

Wie­der an Land stan­den Kuchen- , Fisch­stand und Grill für das leib­li­che Wohl zur Aus­wahl. Vor dem Abend­pro­gramm mit DJ gab’s noch die Sie­ger­eh­rung für die Kiel­boo­te und SR- Boo­te. Mit einer gese­gel­ten Zeit von 2:47 ging der 1. Platz an Splash mit Axel Kur­ras, Sil­ke Hasen­krug und Ste­phan Gül­de. Am längs­ten auf dem Kurs war mit 5:15 unser Kut­ter mit Jörg und Chris­ti­an Eng­ler, Sophia Hoff­mann, Lisa­beth Fren­zel, Ralf Thiel und Micha­el Ste­ge­mann. Am Sonn­tag wur­de, nach­dem sich doch noch kon­stan­ter Wind ein­ge­stellt hat­te, dies­mal der olym­pi­sche Kurs gleich auf dem Plau­er See aus­ge­legt. So brauch­ten wir nicht bis auf den Breit­ling­s­ee geschleppt wer­den und waren nach einer Wett­fahrt zum Mit­tag wie­der an Land.

Bei den 20er JK konn­te sich die Crew Andre­as Hirsch, Vol­ker Karn­bach und Tino Bal­de­wein, die am Sams­tag noch auf Rang vier lagen, mit einem sou­ve­rä­nen 1. Platz den Gesamt­sieg sichern und den Pokal wie­der mit­neh­men. Dabei hat­ten sie das Glück, dass die unmit­tel­ba­ren Kon­kur­ren­ten in der letz­ten Wett­fahrt nicht auf den vor­de­ren Plät­zen lan­de­ten. R 512 mit Tho­mas Jagd­huhn, Uli Lang­hoff – SGE und Nor­bert Schnei­der – SCMA erreich­te ins­ge­samt Platz 5, R 926 mit Micha­el Schnei­der SCMA, Tors­ten Lass – SGE und Mar­cus Kett­ner lan­de­te auf Platz 9 und R 790 mit Andy und Udo Schildt – SGE auf Platz 11.

Bei den P- Boo­ten konn­te sich am Sonn­tag mit der letz­ten Wett­fahrt P 1716 mit Mark Mül­ler und Rai­ner Thie den ers­ten Platz vor AUT 196 sichern. Tobi­as Krau­se – SVMB und Jörn Franz – SGE beleg­ten am Ende Platz 9, Ger­hard und Micha­el Franz Platz 11, Andre­as Mül­ler und Hen­drik Jau­er Platz 13 – waren aber gleich­zei­tig Sie­ger bei den C- Boo­ten der 15er JK, Dirk Leib­nitz mit Uwe Krahl lan­de­ten auf dem 14. Platz. Bei den Ixy­lon wur­de Joa­chim Ber­ger ins­ge­samt Drit­ter. Die Ergeb­nis­lis­ten aller Boots­klas­sen fin­det Ihr unter bei­gefüg­tem Link. http://www.esvk1928.de/html/frame.html

25. Havelpokal in Werder

Am 17. und 18.06.2017 wur­den der 25. Havel­po­kal und die offe­nen Lan­des­meis­ter­schaf­ten der Klas­sen 20er und 15er Jol­len­kreu­zer vor der Insel in Wer­der (Havel) aus­ge­tra­gen. 61 Teil­neh­mer aus 17 Ver­ei­nen star­te­ten zur Lan­des­meis­ter­schaft der 20er und 15er JK. Die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung kamen aus ganz Deutsch­land, um wei­te­re Punk­te zur Qua­li­fi­ka­ti­on zur Deut­schen Meis­ter­schaft zu errin­gen; den wei­tes­ten Anfahrts­weg hat­te ein Boot aus Bay­ern. Nach­dem alle Boo­te zu Was­ser gelas­sen wur­den, folg­te um 9:45 Uhr die Eröff­nung unter Teil­nah­me der Bür­ger­meis­te­rin Frau Saß.

Bei wun­der­ba­rem Segel­wet­ter erfolg­te um 10:30 Uhr der Start­pfiff zur 1. Wett­fahrt vor der Insel und im wei­te­ren Tages­ver­lauf wur­den noch zwei Wett­fahr­ten durch­ge­führt. Wäh­rend der 1. Wett­fahrt ent­wi­ckel­te sich der Wind so gut, dass mitt­ler­wei­le eine Wind­stär­ke 5 vor­herrsch­te. Die­se sorg­te dann auch dafür, dass zahl­rei­che Boo­te ken­ter­ten. Gott sei Dank hat­te der Ver­an­stal­ter meh­re­re Siche­rungs­boo­te auf dem Was­ser sta­tio­niert, damit alle geken­ter­ten Boo­te wie­der kurz­fris­tig auf­ge­rich­tet wer­den konn­ten und somit stets die Sicher­heit der Seg­ler gege­ben war. Lei­der gab es auch vie­le Schä­den an den Boo­ten, so dass eini­ge an wei­te­ren Wei­ter­fahr­ten nicht teil­neh­men konn­ten. Das Gros der Teil­neh­mer war dann doch recht zufrie­den, nach 3 sehr anstren­gen­den Wett­fahr­ten um 15:30 Uhr wie­der an Land zu sein. Zum 25. Jubi­lä­um hat sich der Seg­ler­ver­ein Wer­der ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm ein­fal­len las­sen, wel­ches von allen akti­ven Seg­lern sowie Gäs­ten gut ange­nom­men wur­de.

Am Sonn­tag wur­de nun um 10:30 Uhr die 4. Wett­fahrt gestar­tet, bei der der Wind sehr stark nach­ließ. Zum Anfang sah es so aus, dass auf­grund des gerin­gen Win­des gar kei­ne Wett­fahrt gestar­tet wer­den kann, jedoch kam dann doch etwas Wind, so dass die 4. Wett­fahrt gestar­tet wer­den konn­te. Nach dem Start aller Teil­neh­mer flau­te der Wind teil­wei­se stark ab und die Wett­fahrt­lei­tung ent­schied sich, den Kurs zu ver­kür­zen. Nach ca. 45 Minu­ten war dann auch die 4. Wett­fahrt zu Ende und die über­wie­gend über Land ange­reis­ten Segel­boo­te konn­ten wie­der ver­la­den wer­den.
Um 13:30 Uhr fand die Sie­ger­eh­rung statt. Das ers­te Drit­tel erhielt jeweils eine Urkun­de und Wein aus Wer­der (Havel) und die Sie­ger erhiel­ten ihre Poka­le. Lei­der gin­gen die Poka­le der Lan­des­meis­ter in ande­re Bun­des­län­der. Gegen 14:30 Uhr konn­ten alle Teil­neh­mer ihre Heim­rei­se antre­ten. Es wur­den fol­gen­de Sie­ger und Lan­des­meis­ter gekürt:

Bei den 15er JK: Robert Bau­mann und Peter Bark aus Schwe­rin – sie wur­den ers­ter in der Klas­sen­wer­tung und gleich­zei­tig Sie­ger der offe­nen Lan­des­meis­ter­schaft. Der ers­te Platz in der Yard­stick­wer­tung ging an Chris­ti­an und Sebas­ti­an Höfer vom ESVK. Den 3. Platz in der Yard­stick­wer­tung erse­gel­ten sich Tobi­as Krau­se – SVMB (Medi­zin) und Jörn Franz – SGE – eine klas­se Leis­tung. Gerd und Micha Franz beleg­ten am Ende den 8. Platz in der Klas­sen­wer­tung von ins­ge­samt 14 P- Boo­ten. Bei den 20er JK waren ins­ge­samt 11 Boo­te an den Start gegan­gen. Der ers­te Platz ging an die Ber­li­ner Armin Eis­mann, Micha­el Wieds­t­ruck und Bernd Musch­ke, die somit Havel­po­kal­ge­win­ner und gleich­zei­tig Lan­des­meis­ter wur­den.

Der Han­di­cap­po­kal – Lan­des­meis­ter bei den B- Boo­ten ging an R 1069 mit Gün­ter Als­dorf, Uwe Michel und Jörg Mie­the vom ESVK.
Wir beleg­ten auf R 926 mit Micha­el Schnei­der – SCMA, Tors­ten Lass – SGE und Chris­toph Richard – RSV Rathe­nower Segel­sport­ver­ein) den 7. Platz.
R512 mit Uli Lang­hof – SGE, Nor­bert Schei­der SCMA und Dirk Leib­nitz SGE lan­de­te am Ende auf dem 8. Rang. https://sv-einheit-werder.de/2017/06/18/25-havelpokal-und-brandenburgische-landesmeisterschaft-ergebnisse/

22. Hansekreuzregatta

Par­al­lel zum Havel­po­kal in Wer­der fand die 22. Han­se­kreuz­re­gat­ta des ESCK statt. Für die SGE war unser Kut­ter mit Frit­ze Eng­ler als Steu­er­mann am Start. Hier sein kur­zer Bericht:

Han­se­kreuz­re­gat­ta – eine Bene­fiz­ver­an­stal­tung zur För­de­rung der Deut­schen Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger (DGzRS),
Unser Kut­ter ZK 10 erreicht Platz 4 von 7 Kiel­boo­ten (Yard­stick 125),
Die Mann­schaft : Crew­Frit­ze / Chris­ti­an E.(Jugend) / Lisabeth(Jugend) + Lars F. / Vik­to­ria W. (Gast­lie­ger) / Kai L. (Gast­lie­ger), Start um ca. 11.30 Uhr bei Son­nen­schein und leich­ter Bewöl­kung, fri­scher Wind NW 4–6 Bft, Rund­kurs (3x) zwi­schen den Ton­nen der Fahr­was­ser­tei­lung Plau­er See und Quenz­see. Bei dem vor­herr­schen­den Wind fuhr der Kut­ter als ein­zi­ges Boot Voll­zeug mit Genua und wir konn­ten dank sei­ner stei­fen (lei­der aber lang­sa­men) Segel­ei­gen­schaf­ten einen guten Mit­tel­platz erzie­len.
Nach­dem bei der ers­ten Über­nah­me von ca. 30 Liter See­was­ser in Lee sich die her­vor­quel­len­den Augen wie­der beru­higt hat­ten und ein Han­dy vor dem Ertrin­ken geret­tet war, hat­te die Mann­schaft Spaß am Segeln. Auf­grund der lei­der noch feh­len­den Erfah­rung wur­de auf den Raum­schot­kur­sen auf das Set­zen des Spin­na­ckers ver­zich­tet.
Auf jeder See­run­de wur­de etwas für das Auge gebo­ten: ein auf­ge­lau­fe­nes Kiel­boot mit außen­ste­hen­der und schie­ben­der Mann­schaft, ein ent­mas­te­tes Kiel­boot, eine vor dem Wind auf­ge­lau­fe­ne grö­ße­re Motor­yacht …
Abends Sie­ger­eh­rung mit anschlie­ßen­dem Buf­fet unter frei­em Him­mel.
Am Sonn­tag Rück­füh­rung des Kut­ters vom ESCK zur SGE dank „fri­schem“ Boots­füh­rer­schein“ durch Chris­ti­an, Lisa­beth und Lars. http://www.esck.de/Hansekreuz/Ergebnisse-2017/

Bollmann- Pokal des SCMA bei der SGE am Seeschloss

Am Wochen­en­de vom 24.- 25. Juni 2017 fand die Boll­mann-Regat­ta des SCMA statt. Wie auch im letz­ten Jahr wur­de auf dem Breit­ling­s­ee gese­gelt und für die Betreu­ung und Ver­sor­gung an Land hat­ten wir unse­rem Revier­nach­barn unser idyl­li­sches Ver­eins­ge­län­de am See­schloss zu Ver­fü­gung gestellt. Dafür gab es auch gleich bei der Eröff­nung ein Dan­ke­schön und Bei­fall. Der MSVB stell­te den „Han­no Gün­ther“ als Start­schiff.

Obwohl dies­mal kei­ne Lan­des­meis­ter­schaft, son­dern eine nor­ma­le Rang­lis­ten­re­gat­ta aus­ge­tra­gen wur­de, konn­te die Teil­neh­mer­zahl von 20 Boo­ten gegen­über der LM 2016 um ein Boot getoppt wer­den. Da es unse­re ers­te Teil­nah­me war, behaup­te ich mal, dass wir das Boot mehr waren. Micha hat­te näm­lich die Ixy­lon von Tors­ten Rabes für uns klar­ge­macht und wir gin­gen als Segel­ge­mein­schaft SCMA/ SGE an den Start.
Bei Wind von bis zu 5 Bft an bei­den Wett­fahrt­ta­gen wur­de den Besat­zun­gen eini­ges abver­langt. Nun mach­te es sich auch bemerk­bar, dass wir mit dem Boot nicht so ver­traut waren und zum ande­ren, dass es wohl län­ge­re Zeit nicht genutzt wor­den war. Zunächst hat­ten wir Pro­ble­me den Spinna­ker weg zu bekom­men. Dann riss uns die End­los­lei­ne zum Fock weg­dre­hen. So muss­te die Fock bis zum Ende des ers­ten Tages drau­ßen blei­ben und wir segel­ten die 2. und 3. Wett­fahrt ohne Spi – was viel­leicht ganz gut war, da der Wind immer mehr auf­frisch­te. Dank Char­lie, der am Sonn­tag früh mit Takel­garn und Hand­schuh zur Repa­ra­tur erschien, war zur 4. Wett­fahrt am Sonn­tag alles wie­der i.O.

Wett­fahrt­lei­ter Tho­mas Schnei­der ließ uns noch­mal einen etwas grö­ße­ren olym­pi­schen Kurs mit Zusatz­drei­eck absol­vie­ren. Als Unge­üb­te auf der Ixy­lon waren wir am Ende mit unse­rem ins­ge­samt 17. Platz ganz zufrie­den. An der Spit­ze konn­ten sich die Titel­ver­tei­di­ger Nor­man Rach und Anje Wei­chert vom Krüp­pel­see vor den Deut­schen Meis­tern Ste­fan und Josef Claus vom Schwe­ri­ner Yacht­club durch­set­zen. Bes­te Bran­den­bur­ger auf Platz 5 war die Frau­en­crew Mar­ti­na Brau­ne – SCMA und Anett Hein – PSV – Respekt! Von der SGE war noch die Mann­schaft Dirk “Char­li“ Geri­cke / Chris­tin Michae­lis dabei, die am Ende Platz 14 beleg­te.
Einen aus­führ­li­chen Bericht fin­det Ihr in Kür­ze bestimmt unter: http://www.xy-class.org/?page=55. Zumin­dest wur­de dazu gleich bei der Eröff­nung per Los bestimmt, wel­che Crew ihn ver­fas­sen muss.
http://www.raceoffice.org/event.php?eid=302587135922abdc8096c

Schwierige Bedingungen – IDM 15er JK in Fischbach am Bodensee

Das Wett­fahrt­lei­tungs­team des Was­ser­sport­ver­eins Fisch­bach ist bei der Orga­ni­sa­ti­on der Inter­na­tio­na­len Deut­schen Meis­ter­schaft der 15 qm-Jol­len­kreu­zer-Klas­se laut Pres­se­be­richt auf eine har­te Pro­be gestellt wor­den. Mit den Ver­hält­nis­sen kamen Tho­mas Bud­de und Jochen Wolf­ram vom Düm­mer See am bes­ten zurecht und sieg­ten am Ende.
Am Start waren 26 Boo­te. An den bei­den ers­ten Tagen hat­te das Tief „Alfred“ die Boden­see­re­gi­on fest im Griff. Es zogen am lau­fen­den Band hef­ti­ge Regen­schau­er mit Böen bis zu 45 Kilo­me­ter pro Stun­de, ver­bun­den mit hohen Wel­len, über die Fisch­ba­cher Bucht. Der Ver­such, am ers­ten Regat­ta­tag eine Wett­fahrt zu star­ten, muss­te aus Sicher­heits­grün­den unver­züg­lich abge­bro­chen wer­den, denn Wind und Wel­len waren für die­se leich­ten, und rela­tiv kur­zen Boo­te ein­fach zu viel.

Am zwei­ten Wett­fahrt­tag zeig­te sich zunächst das­sel­be Bild, doch end­lich konn­te abends doch noch eine Wett­fahrt bei abflau­en­den Win­den gese­gelt werden.Auch am drit­ten Tag beglei­te­te Schnürl­re­gen die Sze­ne, aber zwei Wett­fahr­ten bei leich­ten Win­den erweck­ten die Hoff­nung, die Meis­ter­schaft mit min­des­tens vier gül­ti­gen Wett­fahr­ten erfolg­reich been­den zu kön­nen. Das Glück des Tüch­ti­gen half der Wett­fahrt­lei­tung am vier­ten Tag. Kon­stan­te Win­de aus Süd­west bis zu vier Beau­fort erlaub­ten noch drei herr­li­che Wett­fahr­ten bei denen die Favo­ri­ten ihr Kön­nen zeig­ten. Nach sechs Wett­fahr­ten konn­te jeweils das schlech­tes­te Ergeb­nis gestri­chen wer­den ‚wobei ins­be­son­de­re die Spit­zen­seg­ler ihre Aus­rut­scher bei den Schwach­wind­re­gat­ten eli­mi­nie­ren konn­ten.


Von der SGE waren Gerd und Micha­el Franz auf P 1219 am Start. Bei der Vor­re­gat­ta noch auf dem 16.Platz, hat­ten sie an den Fol­ge­ta­gen gleich zwei­mal Pech. Zum Start der zwei­ten Wett­fahrt war Flag­ge U gezo­gen und das Über­fah­ren der Linie um Raum zu gewäh­ren war dann die Dis­qua­li­fi­ka­ti­on. In Mit­lei­den­schaft gezo­gen und eben­falls mit UFD (U‑Flag-Dis­qua­li­fied – Früh­star­ter bei einem U- Flagg-Start) bestraft wur­de die Crew Chris­ti­an und Lisa Höfer vom ESVK. Sie beleg­ten am Ende nach 5 Wett­fahr­ten Rang 19 vor dem zwei­ten Teil­neh­mer­boot vom ESVK – Micha­el und Mathi­as Keit­zel auf Platz 21.

Am letz­ten Tag erse­gel­ten Gerd und Micha­el Franz zunächst den 20. und 21 Platz, muss­ten dann aber die 3. Wett­fahrt abbre­chen. Da der Spinna­ker nicht zu ber­gen war, muss­ten sie unter Spi an Land segeln und dort den Mast legen. Am Ende beleg­ten sie ins­ge­samt den 24. Rang und konn­ten trotz Pech noch 2 Boo­te hin­ter sich las­sen. Viel wich­ti­ger ist, dass der Traum vom Segeln auf dem Boden­see umge­setzt wer­den konn­te, auch wenn die Bedin­gun­gen sehr wid­rig und schwie­rig waren.
aus­führ­li­cher Bericht, Bil­der und Ergeb­nis­lis­ten unter https://www.p‑boot.de/regattaliste/2017/internationale-deutsche-meisterschaft‑2

OK- EM in Faaborg

Vom 25.–29. Juli 2017 fand im boo­men­den OK-Mek­ka Däne­mark die Euro­pa­meis­ter­schaft statt. Da kei­ne Qua­li­fi­ka­ti­on erfor­der­lich ist, war das Teil­neh­mer­feld sehr groß. Unter den 130 Star­tern war auch Dirk „Char­li“ Geri­cke. Gestar­tet wur­de in meh­re­ren Grup­pen. Nach dem ers­ten Tag und 2 Wett­fahr­ten liegt Char­li mit Rang 63 auf einem sehr gutem Mit­tel­feld­platz. Am zwei­ten Tag segeln die bei­den Start­grup­pen drei Ren­nen in ins­ge­samt 8 Stun­den. Der Nor­we­ger Lars Johan Brodt­korb führt nach 5 Ren­nen ziem­lich sou­ve­rän. Char­li liegt nach dem zwei­ten Tag und 3 wei­te­ren Wett­fahr­ten auf Platz 83.

Für den drit­ten Tag waren für die bei­den Grup­pen eben­falls 3 Wett­fahr­ten geplant. Das drit­te Ren­nen der ers­ten Grup­pe wur­de jedoch von der Wett­fahrt­lei­tung wegen einem 20°- Dre­her abge­bro­chen. Der füh­ren­de André Bud­zi­en hat­te sicher nichts dage­gen, dass das Ren­nen schließ­lich kom­plett aus­ge­fal­len ist, weil er auf der Lis­te der BFD-Früh­star­ter stand. Die zwei­te Grup­pe wur­de wegen der fort­ge­schrit­te­nen Zeit erst gar nicht mehr gestar­tet. Am letz­ten Tag soll die Flot­te auf­ge­teilt in eine Gold- und eine Sil­ber­grup­pe zwei Final­ren­nen segeln.

Erwar­tet wird, dass die bei­den in Füh­rung lie­gen­den Seg­ler Lars Johann Brodt­korb (NOR) und Char­lie Cum­bley (GBR) den Titel unter sich aus­ma­chen. Aber das Wet­ter macht mit Regen und Wind einen Strich durch die Rech­nung – nach Start­ver­schie­bung wird zum Mit­tag ganz abge­bro­chen. Gewon­nen hat Lars Johan Brodt­korb aus Nor­we­gen, zwei Punk­te vor Char­lie Cum­bley. Char­li Geri­cke lan­det am Ende auf Rang 89 unter den 100 Bes­ten von 130 Boo­ten – eine klas­se Leis­tung. Aus­führ­li­che Berich­te zu den ein­zel­nen Wett­fahrt­ta­gen mit Ergeb­nis­lis­ten fin­det Ihr unter dem ange­ge­be­nem Link und EM in Faa­borg 1- 4. Aus­zü­ge von OK-Sei­te, ergänzt T.Lass

Link zu ok-jolle.de m. kompl.Bericht u. Ergeb­nist.

Malte Jauer bei Piraten aktiv

Mal­te Jau­er ging für die SGE zusam­men mit Maren Nol­te – WSV-Awb gleich bei meh­re­ren über­re­gio­na­len Regat­ten an den Start. Am 1. Juli­wo­chen­en­de beim 19. Pira­ten­preis am Stein­hu­der Meer absol­vier­ten sie fünf Wett­fahr­ten und beleg­ten am Ende den 11. Platz von 17 Boo­ten.
Bei der 80. War­ne­mün­der Woche erreich­ten sie nach fünf Ren­nen den 10. Rang von 15 Star­tern. Schließ­lich waren die Bei­den auch unter den 32 Teil­neh­mern der Inter­na­tio­na­len Deut­schen Meis­ter­schaft der Pira­ten am Rat­ze­bur­ger See. Hier beleg­ten sie nach ins­ge­samt 8 Wett­fahr­ten den 28. Platz. Dass Poten­ti­al nach oben vor­han­den ist, zeigt der 12. Rang im 7. Ren­nen (:-) Dan­ke und Glück­wunsch!

65. Werbellinseeregatta

Am Wochen­en­de vom 12. bis 13. August wur­de nach einer kur­zen Som­mer­pau­se mal wie­der gese­gelt und das auf dem schö­nen Wer­bel­l­in­see. Das Wet­ter bescher­te uns zwar aus­rei­chend Wind aber auch Regen von der Eröff­nung und Steu­er­manns­be­spre­chung bis zur 3. Wett­fahrt am Sams­tag. Am Start waren bei den 20er JK 17 Mann­schaf­ten, bei den Pira­ten 18 Boo­te sowie jeweils 8 Ixy­lon und 420er.

Bei 4- 5 Bft wur­den am Sams­tag drei Wett­fahr­ten gese­gelt. Zwei Mann­schaf­ten muss­ten lei­der am Sams­tag wäh­rend des ers­ten Ren­nen schon die Segel strei­chen, da es in einer kur­zen Unacht­sam­keit bei­der Crews zur Durch­ken­te­rung kam… „Scheint die Son­ne auf das Schwert, macht der Seg­ler was ver­kehrt!”. So wur­den wir dann nach dem ers­ten Ren­nen auch an Land geschickt, bis die bei­den Boo­te gebor­gen waren.
Wir waren auf R 926 mit der Segel­ge­mein­schaft Micha­el Schnei­der – SCMA, Tors­ten Lass – SGE und Axel Bau­er – ESVK am Start und konn­ten mit dem Ergeb­nis­sen am ers­ten Tag sehr zufrie­den sein. Hin­ter R 619 – Chris­ti­an Höfer, Sascha Scha­fe – ESVK und Chris­ti­an Bey­er lagen wir auf Platz 4. Auf den zwei ers­ten Plät­zen lagen die A- Boo­te R 1441 – Armin Eis­mann und Crew und R 1449 – Jörg Wit­te und Crew.

Am Sonn­tag wur­den dann bei ca. 4 Bft noch zwei wei­te­re Ren­nen gese­gelt – olym­pi­scher Kurs ohne Zusatz­drei­eck. Es kam noch­mal zu Ver­schie­bun­gen in der Rang­fol­ge. So erse­gel­ten die Wer­de­raner auf R 1337 – Andre­as Hirsch und Crew in der letz­ten Wett­fahrt den ers­ten Platz, konn­te ihr DNF aus der ers­ten Wett­fahrt strei­chen und sich auf Platz 4 ver­bes­sern.
Mit einem ers­ten und einem zwei­ten Platz am Sonn­tag konn­te sich R 1369 – Lutz Jun­ker – SCA 1909, Dani­el Bau­er – ycbg und Arwed Mey­er – SCZ noch den Gesamt­sieg erkämp­fen. Bes­tes B- Boot wur­den die Kirch­mö­se­ra­ner auf R 619 , wir lan­de­ten dahin­ter auf Platz 6.

Weißes Band vom Schramper Eck – Vorregatta German Open 20er JK

Die o.g. Regat­ta auf dem Arend­see war gleich­zei­tig die Vor­re­gat­ta zur dies­jäh­ri­gen inter­na­tio­na­len Ger­man Open der 20er JK. Ver­an­stal­ter war der Arend­see’r Regat­ta­ver­ein 08 e.V. (ARV), mit der Beson­der­heit, dass die Boo­te im Hafen des Seg­ler-Club Arend­see lagen.
Wir waren mit R926 in der­sel­ben Zusam­men­set­zung, wie am Wer­bel­l­in­see gemel­det: Micha­el Schnei­der – SCMA, Tors­ten Lass – SGE und Axel Bau­er – ESVK. Nach­dem wir am Sams­tag­vor­mit­tag gekrant hat­ten, mach­ten wir erst­mal Bekannt­schaft mit der ziem­lich maro­den Steg­an­la­ge, an der wohl gera­de mit Umbau­ar­bei­ten begon­nen wor­den war. Jeden­falls gaben beim Fest­ma­chen die Bret­ter des Ste­ges unter mir nach und ich steck­te bis zur Hüf­te fest – zum Glück ein Schreck ohne schlim­me­re Folgen.Nachdem dem Aufrig­gen und Boot klar­ma­chen segel­ten wir die ers­ten Schlä­ge, auf dem für uns neu­em Revier – ein See, den die Seg­ler in sei­ner vol­len Grö­ße nur für sich haben. Auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te des Sees beim ARV mach­ten wir fest. Hier gab’s def­ti­ge Sup­pe zum Mit­tag, anschlie­ßend Kaf­fee und Kuchen und die Eröff­nung der Vor­re­gat­ta und Steu­er­manns­be­spre­chung.

Der abzu­se­geln­de Kurs wur­de vom Sie­ger des Vor­jah­res fest­ge­legt – ein Lang­stre­cken­kurs in Form von drei Run­den über den gesam­ten See. Die Beson­der­heit dabei: in der letz­ten Run­de muss­ten an der Luvton­ne 3 Bier abge­holt und sofort aus­ge­trun­ken wer­den, erst nach Rück­ga­be des Leer­guts durf­te man sei­nen Kurs wei­ter­se­geln. Bei 4- 5 Bft und extre­men Dre­hern lie­fer­ten wir uns einen Zwei­kampf mit R510 – Frank Fumic und Crew, die wir am Ende knapp hin­ter uns las­sen konn­ten. Gewer­tet wur­de nach Yard­stick. Wir lan­de­ten auf dem 16. Platz und erhiel­ten zur Sie­ger­eh­rung am Abend beim Arendsee’r Regat­ta­ver­ein den „Preis der Mit­te“. Gewin­ner wur­de mit Abstand R1399 – Tho­mas Flach, Harald Schaa­le und Sven Diede­ring. Die bes­ten Bran­den­bur­ger (aus Kirch­mö­ser) waren R1069 – Gün­her Als­dorf, Uwe Michel und Jörg Mie­the auf Platz 7 vor R1183 – Jens Euken, Ronald Lau und Tho­mas Pet­zel.
Am 2. Tag wur­den bei glei­chen Wind­ver­hält­nis­sen, wie am Vor­tag zwei von drei geplan­ten Wett­fahr­ten gese­gelt – Olym­pi­scher Kurs ohne Zusatz­drei­eck.

Am Abend fin­det beim Seg­ler-Club Arend­see die Eröff­nung der Inter­na­tio­na­len Ger­man Open der 20er JK und die Sie­ger­eh­rung zur Vor­re­gat­ta statt. Wir beleg­ten letzt­end­lich den 14. Platz und wur­den als dritt­bes­tes B- Boot aus­ge­zeich­net. Einen Platz vor uns Jens Euken und Crew – zweit­bes­tes B- Boot – und auf Platz 9 Gün­ther Als­dorf und Crew – gleich­zei­tig Sie­ger bei den B‑Booten. Tages- und Vor­re­gat­ta­sie­ger wird Tho­mas Flach mit sei­ner Besat­zung. Unse­re Sports­freun­de aus Wer­der – Andre­as Hirsch und Crew lan­den auf dem 8.Platz. Die kom­plet­te Ergeb­nis­lis­te fin­det Ihr unter http://www.20er-jollenkreuzer.org/regatten-2017.html. Wenn der Zustand der Steg­an­la­ge zu kri­ti­sie­ren war, so ist die Gas­tro­no­mie und das lecke­re Essen beim SCA lobend zu erwäh­nen. Es wird ein unter­halt­sa­mer Abend an dem die Bran­den­bur­ger – alle Teil­neh­mer sind jetzt dabei – auf­fäl­lig zahl­reich ver­tre­ten sind (Vol­ker Karn­bach hat noch kurz­fris­tig für uns alle Polo­hem­den bestellt und bedru­cken las­sen).

German Open 20er JK am Arendsee

Mor­gens im Hafen ange­kom­men, stellt sich erst­mal Fra­ge, ob wir bei dem hef­ti­gen böi­gen Wind über­haupt raus­fah­ren. Ent­war­nung zur Steu­er­manns­be­spre­chung – die Wett­fahrt­lei­tung teilt mit, dass es vom Land schlim­mer aus­sieht als es ist und dass 15 Kno­ten Wind gemes­sen wur­den. Tat­säch­lich beru­higt sich der Wind nach Start­ver­schie­bung wei­ter. D.h. wech­seln auf mitt­le­re Fock. Kaum ist das 5 Minu­ten­si­gnal ertönt und die Flag­ge hoch­ge­gan­gen, frischt der Wind wie­der auf – also schnell zurück­wech­seln auf die klei­ne Fock.


Gese­gelt wer­den 2 Wett­fahr­ten – olym­pi­scher Kurs mit Zusatz­drei­eck. Den Spinna­ker zie­hen wir ledig­lich auf dem Line­al, da der Wind für unser Boot sonst zu spitz kommt. Bei eini­gen Schif­fen sieht man nun, dass sie ganz schön Schwie­rig­kei­ten haben. Aber alle bewäl­ti­gen die immer wie­der durch­zie­hen­den Böen meis­ter­haft und es kommt zu nicht einer Ken­te­rung. Ledig­lich Jens Euken hat Pech – in der 1. Wett­fahrt geht einer sei­ner Schot­ten unter Spi über Bord und er ver­liert meh­re­re Plät­ze. R1069 – Gün­her Als­dorf und Crew erse­gelt in der 2. Wett­fahrt einen her­vor­ra­gen­den 5. Platz und ver­setzt die A- Boo­te in Erstau­nen.
Wir sind nach dem ers­ten Tag mit 48 Punk­ten 25., punkt­gleich mit R 510 – Frank Fumic auf Platz 24 und Jens Euken auf Platz 23., Tho­mas Jagd­huhn und Crew belegt mit 46 Punk­ten Rang 22.

Auf Platz 1 liegt nach dem ers­ten Tag R 1320 – Jens Magdanz-SCA1909 , Ste­fan Mädi­cke-SYC und Frank Seku­ra-SCA1909 vor R 1399 – Tho­mas Flach und Crew, die sich in der zwei­ten Wett­fahrt mit Platz 3 hin­ter Heim­ma­ta­dor Flo­ri­an Stock und Crew auf R 1425 begnü­gen müs­sen.
Am 2. Wett­fahrt­tag der GO wer­den bei stark dre­hen­den Win­den mit 3- 4 Bft drei wei­te­re Ren­nen gese­gelt. Wir kön­nen R510 hin­ter uns las­sen und behal­ten den 25. Platz, haben jetzt aller­dings 7 Punk­te Rück­stand auf R 512 mit 91 Punk­ten und 10 Punk­te auf R 1183 – Jens Euken und Crew. An der Spit­ze hat R 1399 die Ver­hält­nis­se mit drei Sie­gen an die­sem Tag wie­der zu sei­nen Guns­ten geord­net. Am Abend gab‘s noch eine Damp­fer­fahrt zum ARV, der alle Seg­ler und Gäs­te zum Cock­tail­abend ein­ge­la­den hat.
Am drit­ten Wett­fahrt­tag end­lich mal Son­nen­schein, dafür aber kein Wind. So ent­span­nen wir nach 4 Tagen Segeln bis zum Mit­tag im Hafen, nach­dem „Start­ver­schie­bung an Land hoch­ge­zo­gen wur­de“. Um Punkt 13:00 Uhr das nächs­te Signal mit den Flag­gen für „Start­ver­schie­bung auf den nächs­ten Tag“. Am vier­ten Tag heißt es nach War­ten im Hafen, dann raus­fah­ren und vor dem Start mehr­fa­ches Wech­seln der Fock, da nicht so rich­tig klar ist, ob der Wind wei­ter zunimmt. Wir ent­schei­den uns letzt­lich für die Genua – die rich­ti­ge Ent­schei­dung. Kurz vor dem Ziel ver­lie­ren noch einen Platz gegen­über Jens Euken, den wir bis dahin das gan­ze Ren­nen mit Mühe auf Abstand hal­ten konn­ten. Aber wir errei­chen mit dem 23. Platz vor SUI 185 und R 512 unser bes­tes Ergeb­nis und sind sehr zufrie­den, dass in der letz­ten Wett­fahrt noch­mal alles opti­mal lief.

Am Abend gibt’s die Sie­ger­eh­rung und Abschluss­fei­er mit Schwein vom Grill, frisch gegrill­te Forel­len und ande­ren Lecker­bis­sen. Der ers­te Platz geht mit vier Ein­zel­sie­gen und einem drit­ten Rang ganz klar an R 1399 – Tho­mas Flach- BTB, Sven Diede­ring-YCW und Harald Schaa­le-TSG1898. Die Sie­ger spen­die­ren nach ihrem wie­der­hol­tem Titel­ge­winn ein Fass Frei­bier.
Bei den C‑Booten gewinnt R11 – Wolf­gang Schrot, Wolf­gang „Wum­me“ Prit­zel und Rei­ko Nau­jo­kat – alle vom Zeu­the­ner Yacht­club. Schon zum Früh­stück stan­den bei Wum­me und sei­ner Frau rote Rosen auf dem Tisch. Nun gibt’s noch die Anspra­che zu ihrem 60. Hoch­zeits­tag und ein wei­te­res Fass Frei­bier.


Wir behal­ten am Ende den 25. Platz, vor unse­ren Sports­freun­den vom Krampnitz­see auf R510. Tho­mas Jagd­huhn und Crew lan­den auf Platz 24 vor Jens Euken auf Platz 23. Das nächst­bes­se­re Bran­den­bur­ger Boot, aus Kirch­mö­ser R 619 mit Chris­ti­an Höfer, Sascha Schar­fe und Frank Häns­gen auf Platz 21. Die bes­te Plat­zie­rung von unse­ren bran­den­bur­ger B‑Booten erreicht R1069 – Gün­ther Als­dorf, Uwe Michel und Jörg Mie­the, die gleich­zei­tig zweit­bes­tes B‑Boot wer­den.
Die Sports­freun­de aus Wer­der auf R 1337 – Andre­as Hirsch, Vol­ker Karn­bach und Mir­co Krü­ger wer­den 17. und auf R 1404 – Wolf­gang Bor­chart, Tho­mas Krü­ger und David Kuss wer­den 19.

Team Bran­den­burg

Langzeitregatta auf dem Breitling- und Plauer See

Bei der dies­jäh­ri­gen Lang­zeit­re­gat­ta konn­te Tho­mas Jagd­huhn auf R 512 sei­nen Titel vom Vor­jahr ver­tei­di­gen. Mit an Bord waren unser Uli Lang­hoff und Die­ter Sae­ger vom ESCK. Nach 4:23:55 gese­gel­ter Zeit konn­te er sich gegen R 1183 – Jens Euken und Crew (ESVK) – 4:24:13 – durch­set­zen.
Das schnells­te Schiff des Tages R 1332 (A- Boot) – mit Eric Als­dorf (ESVK), Andre­as Glusch­ke und Frank Häns­gen muss­te sich mit einer gese­gel­ten Zeit von 4:10:57 nach berech­ne­ter Zeit nach Yard­stick mit Platz 4 begnü­gen. Auch R 1069 – Gün­ther Als­dorf und Crew 4:22:29, eben­falls ESVK, reich­te sein Vor­sprung nicht aus und er lan­de­te auf Platz 3.
Auch bei den SR- Kreu­zern ging der 1. Platz an den Vor­jah­res­sie­ger von der SGE. Achim Ber­ger, mit Hei­ko und Kat­rin Scheib­ner an Bord ging hier nach 5:25:22 mit Abstand als ers­ter durch‘s Ziel. Der 2. Platz ging mit 5:44:51 gese­gel­ter Zeit an Raik Panitz­ke (BSVQ), Ernst Arbin­ger und Dierk Schu­ma­cher, vor Hei­ko Brandt (MSVB) mit Vater Wolf­gang Brandt von der SGE und Bör­ge als Crew – 5:31:36 gese­gel­te Zeit.


Bei den P- Boo­ten ging der ers­te Platz an Axel Bau­er und Tors­ten Post­rach vom ESVK. Unse­re Teil­neh­mer Dirk Leib­nitz und Alex­an­der Busch lan­de­ten auf dem 6. Platz und Andre­as Mül­ler mit Robert Lan­ger auf Platz 7.
Bei den Kiel­boo­ten ging auch unser Kut­ter mit Mal­te Jau­er am Steu­er sowie als Mann­schaft Lies­beth Fren­zel, Sophia Hoff­mann, Lutz Kuban, Lud­wig Bauch und Jonas Eng­ler an den Start und beleg­te von 24 gestar­te­ten Schif­fen einen her­vor­ra­gen­den 6. Platz. Ingo Gan­zer auf sei­ner Scan­di­na­via 27, mit Lutz Gir­bin­ger und Lutz Ulrich an Bord lan­de­ten auf Platz 15. Pech hat­ten Gerd Zan­der und Cle­mens Pet­zel, die gut im Ren­nen lagen, dann auf Grund lie­fen und meh­re­re Boo­te pas­sie­ren las­sen muss­ten. Im wei­te­ren Ver­lauf riss dann auch noch das Foli­en­se­gel und sie muss­ten letzt­lich mit Mate­ri­al­scha­den auf­ge­ben.
http://www.bsvq.de/

Vereinsregatta der 20er 2017

Bei der dies­jäh­ri­gen Ver­eins­wett­fahrt hat­ten wir dies­mal aus­rei­chend Wind und nach­dem es den gan­zen Vor­mit­tag gereg­net hat­te, blieb es am Nach­mit­tag trotz durch­zie­hen­der Wol­ken­fel­der tro­cken.
Sowohl bei den R‑Kreuzern als auch bei den SR- Boo­ten hat­ten die Eig­ner Ver­eins­mit­glie­der ani­miert, die in der Regel meist ande­re Boots­klas­sen segeln. So hat­te Frit­ze sei­nen „Uncle Fritz” Robert Scharner und Crew über­las­sen, da er selbst auf dem Start- und Ziel­schiff tätig war. Bei Har­ry an Bord war Gerd Franz am Steu­er und Dirk Leib­nitz als zwei­ter Schot­te. Auch Hei­ner war auf einem Schiff dabei. Eine schö­ne Sache, da so recht vie­le Ver­eins­mit­glie­der an der Ver­an­stal­tung, bei der es vor­der­grün­dig um’s dabei­sein und den Spaß am Segeln geht, teil hat­ten. Und für die­je­ni­gen, die nicht selbst segel­ten, gab’s auch noch was zu tun – ent­we­der auf dem Was­ser oder an Land, denn nach dem Segeln hat man Hun­ger und Durst.


Gese­gelt wur­den 2 Wett­fahr­ten olym­pi­scher Kurs mit Zusatz­drei­eck. Auf R 926 beim Gast­teil­neh­mer Micha­el Schnei­der – SCMA war ich als Schot­te an Bord. Am Steu­er war bei uns dies­mal aller­dings Flo­ri­an Stock vom Arendsee‘r Regat­ta­ver­ein, den Micha ein­ge­la­den hat­te, als wir dort zur Ger­man Open waren. Er mach­te sei­ne Sache sehr gut, denn wir gin­gen die ers­te Wett­fahrt als ers­ter knapp vor R 512 durch’s Ziel und konn­ten im zwei­ten Ren­nen einen siche­ren Sieg mit Abstand für uns ver­bu­chen.
Bei den SR- Kreu­zern ging der ers­te Platz an Achim Ber­ger und Crew.
Dan­ke alle Teil­neh­mern und vor allem Hel­fern, ins­be­son­de­re von Initia­tor Tho­mas Jagd­huhn, dass wie­der eine gelun­ge­ne Ver­eins­re­gat­ta ver­an­stal­tet wer­den konn­te.