66. Werbellinsee-Regatta 2018

Sportgemeinschaft "Einheit" e.V.

Schon betreffs Betei­li­gung war die tra­di­tio­nel­le Wer­bel­l­in­see- Regat­ta des SV Stahl Finow mit 79 Boo­ten und 176 Seg­lern aus fünf Bun­des­län­dern ein vol­ler Erfolg.

Bei den bei­den stärks­ten Klas­sen – den 20er Jol­len­kreu­zern mit 20 Boo­ten und den Pira­ten mit 27 Boo­ten – war die Regat­ta gleich­zei­tig als Lan­des­meis­ter­schaft aus­ge­schrie­ben. Somit waren die meis­ten Teil­neh­mer aus Bran­den­burg und Ber­lin ange­reist.

Bild SVSF

Außer­dem gin­gen die 420er mit 17 Boo­ten und eben­falls über 10 Ixy­lon- Jol­len zusam­men mit den drei gemel­de­ten 15er Jol­len­kreu­zern an den Start. So konn­te bei vier teil­neh­men­den Klas­sen eine Rang­lis­ten­wer­tung erfol­gen.

Wir waren mit der Segel­ge­mein­schaft SCMA/ SGE auf R926 mit Micha­el Schnei­der / Tors­ten Lass/ Danie­la Mat­tusch­ka am Start. Außer­dem waren von der SGE Jörn und Micha­el Franz bei der stärks­ten Klas­se – den Pira­ten – dabei.

Geplant waren fünf Wett­fahr­ten, um so einen Strei­cher zu haben. Gleich am Sams­tag ging es rich­tig zur Sache. Ste­tig auf­fri­schen­der, dazu dre­hen­der Wind aus west­li­chen Rich­tun­gen bis zur Wind­stär­ke 6, in Böen mehr, ver­lang­te den Seg­lern eini­ges ab. Zum fri­schen Wind kamen Wel­len bis zu 50 Zen­ti­me­tern. Immer­hin reg­ne­te es nur zeit­wei­se und nicht lan­ge und zwi­schen­durch ließ sich auch mal die Son­ne sehen.

Pira­ten unter Spi – Bild SVSF

Gese­gelt wur­de am Sams­tag ein Up-and-Down- Kurs, d.h. vom ers­ten Start – pünkt­lich um 11.00 Uhr – ging es auf eine lan­ge Kreuz zur Ton­ne 1 , dann nach Back­bord-Run­dung zur Ablauf­ton­ne 2 und dann Vor­wind zum Gate, also ent­we­der mit Back­bord um die lin­ke oder mit Steu­er­bord um die rech­te Ton­ne und auf zur nächs­ten Kreuz. Für die 20er JK jeweils drei, für alle ande­ren zwei Run­den.

Wir hat­ten nach dem Raus­fah­ren von der Genua zunächst auf die mitt­le­re Fock gewech­selt. Kurz vom Start schick­te mich unser Steu­er­mann Micha noch­mal vor, um auf die kleins­te Fock zu wech­seln. Bei immer wei­ter zuneh­men­dem Wind genau die rich­ti­ge Ent­schei­dung und unse­re Dany war zunächst auch sehr erleich­tert. Natür­lich muss­ten wir auf dem lan­gen Raum­schot­kurs auch jedes­mal den Spi zie­hen, um an den schnel­le­ren A- Boo­ten dran­zu­blei­ben. Die ers­ten zwei Wett­fahr­ten ging unse­re Rech­nung auch auf und wir gin­gen jeweils als ers­tes B- Boot durchs Ziel. In der drit­ten Wett­fahrt – das Feld war fast um die Hälf­te redu­ziert, da eini­ge Crews in der letz­ten Wett­fahrt nicht noch Mate­ri­al­schä­den ris­kie­ren woll­ten und den siche­ren Hafen auf­such­ten – konn­te unser direk­ter Kon­kur­rent R510 Frank Fumic/ And­re Soult / Andrea Eulert (SVEW) mit sei­ner 7/8- Take­lung und grö­ße­rer Fock einen her­vor­ra­gen­den 6. Platz her­aus­segeln und uns 3 Plät­ze hin­ter sich las­sen. So lag er am Ende des Tages bei Punkt­gleich­heit auf Grund des bes­se­ren Wett­fahr­t­er­geb­nis­ses vor uns. An der Spit­ze hat­te R1441 – Armin Eis­mann (SCA 1909)/ Micha­el Reh­berg (YCBG)/ Bernd Musch­ke (DJC) am ers­ten Tag mit 3 Sie­gen schon mal kla­re Ver­hält­nis­se geschaf­fen.

Bild SVSF

Wie­der an Land gab es für uns ein köst­li­ches Abend­essen – die Eltern von Wett­fahrt­lei­ter Olaf Win­kel­mann, auf deren Was­ser­Grund­stück direkt am Ver­eins­ge­län­de wir jedes Jahr auf’s neue so herz­lich will­kom­men gehei­ßen wer­den, hat­ten für uns im nahe­ge­le­ge­nen Gast­haus einen Tisch bestellt. Danach hat­ten wir bei Musik und Tanz und dem einem oder ande­ren Getränk noch einen unter­halt­sa­men Abend.

Am Sonn­tag woll­ten wir noch­mal angrei­fen und waren pünkt­lich um 10 Uhr am Start. Im Gegen­satz zum Vor­tag hat­ten wir nur noch 3 Bft aus west­li­chen Rich­tun­gen und der Wett­fahrt­lei­ter hat­te statt Up-and-Down wie­der klas­si­sche Drei­ecks­kur­se aus­le­gen las­sen. Gese­gelt wur­den 2 Wett­fahr­ten und wir blie­ben immer am vor­de­ren Feld dran und konn­ten uns den ers­ten Platz bei den B- Boo­ten sichern. Ins­ge­samt lan­de­ten wir auf Platz 8 und konn­ten sogar zwei der 10 A- Boo­te hin­ter uns las­sen.

Den ers­ten Platz und Lan­des­meis­ter­ti­tel sicher­te die Crew von R 1441, die nach ihren drei 1.Plätzen vom Sams­tag am Sonn­tag einen 3. Platz (ihren Strei­cher) und einen zwei­ten Platz ein­fah­ren. Platz 2 geht an R 1165 mit Steu­er­mann Tino Bal­de­wein vom Gast­ge­ber­ver­ein Stahl Finow (SVSF), Mat­thi­as Mar­kow­ski vom PSCW und Rene Voll­me­ring eben­falls SVSF.

Wir freu­en uns sehr nach 2012 und 2015 den Lan­des­meis­ter­po­kal in der B- Wer­tung wie­der in den Hän­den zu hal­ten.

Bild SVSF

Einen aus­führ­li­chen Bericht fin­det Ihr unter http://www.stahl-finow-segeln.de/2018/08/16/66-werbellinseeregatta/ und die kom­plet­ten Ergeb­nis­lis­ten aller Klas­sen unter http://www.stahl-finow-segeln.de/regatta/ergebnisse-2018/

Jörn und Micha­el Franz bele­gen bei den Pira­ten mit sehr star­ker Kon­kur­renz in der Gesamt­wer­tung Rang 24.

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