German Open 2021 am Bodensee

Ent­spre­chend Aus­schrei­bung sind für die Ger­man Open vier Segel­ta­ge vom Di, 14.09. bis Fr, 17.09.21 vorgesehen. 

Am Diens­tag nach der Ver­mes­sung und Start­ver­schie­bung segeln wir am spä­ten Nach­mit­tag ledig­lich  eine Wett­fahrt im strö­men­den Regen. Nach­dem die Regen­front durch ist, ist auch der Wind wie­der weg. Die Wett­fahrt­lei­tung hat im Vor­feld bei der Steu­er­manns­be­spre­chung dar­auf hin­ge­wie­sen, dass jetzt – bei der Ger­man Open – regu­lär nur zwei Run­den zu segeln sind, da die Wind­pro­gno­se für die gan­ze Woche nicht rosig ist. Bei uns läuft es auf dem neu­en Schiff schon etwas bes­ser und wir lan­den im ers­ten Ren­nen auf dem 17. Platz von ins­ge­samt 21 Booten. 

Unse­re Freun­de auf R 619 – Sascha Schar­fe vom ESVK, Yan­nic Hei­en­b­rock vom SCMA, mit Wer­ner Kühn­le vom Boden­see – haben wirk­lich Rie­sen­pech, als ihnen gleich in der ers­ten Wett­fahrt die Fock­rol­le bricht. Sie müs­sen abbre­chen und kön­nen auch an den fol­gen­den Wett­fahr­ten nicht teil­neh­men, da der Scha­den nicht ohne wei­te­res zu behe­ben ist. Sehr ärger­lich, da Sascha erst am Sonn­tag­abend ange­reist ist, den Mon­tag zur Vor­be­rei­tung genutzt und sich rie­sig auf die Wett­fahr­ten gefreut hat.  Er und Yan­nic machen das Bes­te draus und fah­ren zur nächs­ten Wett­fahrt mit Eugen’s his­to­ri­schem Motor­boot raus und beob­ach­ten das Regat­ta­ge­sche­hen und wie wir uns anstel­len. So erhal­te ich auch ein paar schö­ne Schnapp­schüs­se. Wei­te­re Bil­der sind von Chris­toph Richard’s Frau Anne – Vie­len Dank dafür.

 Am Diens­tag­abend gibt es die offi­zi­el­le fei­er­li­che Eröff­nung der Ger­man Open mit der Vor­stel­lung aller Teams.

Die Wind­pro­gno­se bestä­tigt sich und am Mitt­woch kommt kei­ne Wett­fahrt zustan­de. Dafür ist das Pro­gramm am Abend sehr umfang­reich – zuerst Klas­sen­ver­samm­lung mit sehr inten­si­ver Dis­kus­si­ons­run­de und danach die legen­dä­re Schottengewerkschaftsversammlung.

Für Don­ners­tag ist Stark­re­gen ange­sagt. Zunächst wer­den erst­mal zwei Wett­fahr­ten gese­gelt, bevor es sich die Wol­ken­front ver­dich­tet. Es gehen auch die Warn­lam­pen rings um den See an. Die Wett­fahrt­lei­tung war­tet aber erst­mal ab und zeigt das Flag­gen­si­gnal für Start­ver­schie­bung an, da die Blink­fre­quenz der Leuch­ten kei­ne zu hohen Wind­ge­schwin­dig­kei­ten ankündigen. 

Und tat­säch­lich teilt sich die Unwet­ter­front bei Kon­stanz, das Gewit­ter zieht süd­lich Rich­tung Bre­genz in die Alpen ab, wäh­rend die Regen­front im Nor­den vor­bei zieht. Der Wind hat auf Nord gedreht und auf 3- 4 Bft auf­ge­frischt. Der Kurs wird neu aus­ge­legt. Im drit­ten und letz­ten Ren­nen an die­sem Tag erzie­len  wir – R 1418 (muss mich erst an die neue Num­mer gewöh­nen) unser bes­tes Ergeb­nis und lan­den auf Platz 14.

In der letz­ten Wett­fahrt am Frei­tag lie­gen wir in der zwei­ten Run­de auf Rang 10, als der Wind rela­tiv schnell kom­plett ein­schläft und die Wett­fahrt lei­der abge­bro­chen wer­den muss. Sie­ger­eh­rung und Fest­abend fällt für uns lei­der flach, da wir uns gleich nach dem Aus­kra­nen auf den lan­gen Rück­weg bege­ben, um am nächs­ten Tag in Wer­der beim Herbst­po­kal zu starten.

Der Gesamt­sieg der Ger­man Open geht dies­mal nach Öster­reich – an Andre­as Zeth­ner und sei­ne Crew auf AUT 190. Jens Magdanz hat’s im Inter­view selbst ange­spro­chen, dass er den Ruf des „ewi­gen Zwei­ten“ hat und bestä­tigt das am Ende prompt und lan­det wie­der­mal auf Platz zwei.

Ergeb­nis­lis­te

Wir lan­den in der Gesamt­wer­tung auf Platz 17 und sind uns einig, dass wir eine sehr schö­ne Woche am Boden­see in Fisch­bach  hat­ten, auch wenn man­gels Wind nur vier gewer­te­te Wett­fahr­ten zustan­de gekom­men sind. 

In dem Zusam­men­hang Lob und Aner­ken­nung an die Wett­fahrt­lei­tung und das gesam­te Team, die mit ihrer Erfah­rung  die Wet­ter­la­ge sehr gut ein­ge­schätzt und ver­stan­den haben, die weni­gen Zeit­fens­ter mit Wind opti­mal zu nutzen.

Wei­ter­hin geht unser Dank natür­lich an den Gast­ge­ber­ver­ein und all sei­ne Hel­fer für die sehr gute Orga­ni­sa­ti­on, das tol­le Rah­men­pro­gramm  und die beson­ders herz­li­che Bewir­tung. Wir haben uns gefreut die Sports­freun­de aus den ande­ren Revie­ren end­lich mal wie­der zu tref­fen und nach so lan­ger Zeit hat­te natür­lich auch jeder viel zu erzählen. 

Anbei der Link zum YT-Kanal der 20er Klas­sen­ver­ei­ni­gung zum Anschau­en des Films der wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung erstellt wur­de: https://youtube.com/channel/UCYXwCkBaLIZoJefJetVodKg bzw. der Link zum Film https://youtu.be/xTtQpryFasE