GardenaCup 2022 – von Erik Bork - GER-695

23./24.07.2022 Breit­ling­s­ee, Brandenburg

Nach Coro­na-Aus­fall des Gar­de­nacups 2020 und unse­rer Abwe­sen­heit 2021, weil die Regat­ta genau auf den Ter­min unse­rer Hoch­zeit ver­scho­ben wur­de (ja, wir hat­ten ursprüng­lich unse­ren Ter­min mit dem Regattaka­len­der abge­stimmt :-), waren wir die­ses Jahr end­lich wie­der bei Char­ly am Seeschlösschen.

Die Mel­de­lis­te sah rich­tig gut aus, lei­der kamen dann doch ein, zwei Leu­te wegen Krank­heit und ande­rer Grün­de nicht. Aber mit 17 Boo­ten an der Linie war es doch ein ordent­li­ches Feld.

ein ordent­li­ches Feld

Sehr erfreu­lich ist die “Nach­wuchs­grup­pe” der S.G. Ein­heit Bran­den­burg: Mit vier Boo­ten von “naja” bis “kon­kur­renz­fä­hig”, waren Sophia, Mar­cel, Micha­el und Domi­nik dabei, da tut sich was im Raum Bran­den­burg! Frit­ze hat­te mit den Vie­ren ein wenig geübt und sie waren ent­spre­chend moti­viert für die Regat­ta. Schön, wenn auch immer wie­der mal Leu­te ein­fach im OK sit­zen und Spaß am Segeln haben wol­len. Da wird selbst mit Holz­mast gese­gelt, ein unge­wohn­ter Anblick und gleich wie­der Anlass über das Bie­ge­ver­hal­ten und die Tuning­maß­nah­men frü­her, mit Hobeln bis zum sau­be­ren Abbre­chen kurz vor dem Opti­mum, zu schwärmen.

Holz neben Carbon

Sehr erfreu­lich ist die “Nach­wuchs­grup­pe” der S.G. Eiheit Bran­den­burg: Mit vier Boo­ten von “naja” bis “kon­kur­renz­fä­hig”, waren Sophia, Mar­cel, Micha­el und Domi­nik dabei, da tut sich was im Raum Bran­den­burg! Frit­ze hat­te mit den Vie­ren ein wenig geübt und sie waren ent­spre­chend moti­viert für die Regat­ta. Schön, wenn auch immer wie­der mal Leu­te ein­fach im OK sit­zen und Spaß am Segeln haben wol­len. Da wird selbst mit Holz­mast gese­gelt, ein unge­wohn­ter Anblick und gleich wie­der Anlass über das Bie­ge­ver­hal­ten und die Tuning­maß­nah­men frü­her, mit Hobeln bis zum sau­be­ren Abbre­chen kurz vor dem Opti­mum, zu schwärmen. 

Diver­se Tipps sogen die Vier auf wie der Schwamm das Was­ser, letz­te­res tat lei­der auch ein FES-Damp­fer mit undich­tem Len­zer, ich glau­be Micha­el hat­te den Rest des Tages vom Schöp­fen kal­te Hände.

Ein wei­te­rer Neu­zu­gang ist Glenn aus Sach­sen-Anhalt, er kam mit GBR-2043 – gekauft von einer Dick­schiff­seg­le­rin als “Frei­zeit-Jol­le” ohne ein­ge­fä­del­te Trimm­lei­nen, nur mit einem Sack “Strip­pen, die dazu­ge­hö­ren, aber braucht man nicht unbe­dingt..” Dank Inter­net und vie­len Fotos hat er das dann aber selbst hin­be­kom­men. Zuver­läs­sig ange­reist, trotz sehr lan­ger Anfahrt, waren auch wie­der Paul aus Bel­gi­en, und Hei­ner und Lou­is mit etwas weni­ger Kilo­me­tern als er.

Die Wind­vor­her­sa­ge für Sonn­tag war nicht so gut, daher wur­de ange­dacht, gleich am Sams­tag even­tu­ell vier Wett­fahr­ten zu segeln. Der Wind war erst ein biss­chen zurück­hal­tend, kam dann aber pünkt­lich um 13 Uhr zum ers­ten Start und hat wirk­lich für vier Ren­nen gereicht.

Wett­fahrt­lei­ter im Dienst

Wett­fahrt­lei­ter Peter hielt die Pau­sen kurz und die Kur­se sau­ber – bei den dre­hen­den Win­den gar nicht so leicht! Ihm auch vie­len Dank noch mal für den Hin­weis zur Unter­schei­dung der Zah­len­wim­pel 1 und 2 (“Rot auf Weiß gleich Japan, das ist weit weg – also gaa­anz lan­ger Kurs!”) das wer­de ich mir jetzt wohl end­lich mal dau­er­haft mer­ken können 🙂

Japan zeigt den Kurs an

Bei 2–3 Bft. mit eini­gen Löchern zum Pau­sie­ren und Flu­chen, sind wir bis 18 Uhr gese­gelt. In der letz­ten Wett­fahrt war sogar mal rich­tig Glit­schen ange­sagt. Alles in allem ein herr­li­cher Segel­tag bei Kaiserwetter.

am Ende sogar Wind

Ein paar ner­vi­ge Typen der Spe­zi­es Motor­boot­fah­rer (in Beglei­tung der Freun­din Anna – aka Ana-Boli­ka) führ­ten sich lei­der auch auf wie die Kai­ser. Die Dröhn-Boo­te wer­den ja immer grö­ßer und prot­zi­ger, qua­si SUVs auf dem Was­ser. Wenn dann mit einem Zehn-Meter-Schiff erst mit Voll­gas in weni­gen Metern Ent­fer­nung durchs Feld gerauscht wird, um dann mit unver­min­der­ter Geschwin­dig­keit in den schma­len Kanal zu bret­tern, fragt man sich, ob das Hirn zwangs­läu­fig mit dem Hub­raum schwin­det. Regu­lie­rend ein­grei­fen­de Kräf­te haben an Wochen­en­de offen­bar immer frei. Ich plä­die­re ja schon län­ger für drei Frei­tor­pe­dos für jeden ver­nünf­ti­gen Was­ser­sport­ler in der Saison…

Nach Absol­vie­ren der übli­chen Hafen­ral­ley durch die Nie­der­ha­vel gab es zuerst ein gekühl­tes Anle­ge­bier­chen, gefolgt von Kaf­fee nebst selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen und nicht viel spä­ter lecke­rem Sze­ge­di­ner Gulasch – wenn man sich lan­ge auf dem Was­ser rum­treibt, dann stau­en sich spä­ter an Land die Tages­ord­nungs­punk­te ganz schön!

Keep it simple

Der Abend klang mit Foto­schau und Klug­schnack noch mehr oder weni­ger lan­ge aus, bei leich­ten bis schwe­re­ren alko­ho­li­schen Geträn­ken wur­de reich­lich gelacht.

Der Humor war beim Früh­stück am Sonn­tag sofort wie­der da. Jarek hat dabei gelernt, dass man, wenn man neben Hen­ry sitzt, gleich mehr auf den Tel­ler schau­feln sollte. 😉

Lei­der hat­te der Wet­ter­be­richt mit dem Wind am Sonn­tag recht, es kam ein­fach kei­ner und um 11:00 wur­de dann mit all­ge­mei­ner Zustim­mung die fünf­te und letz­te Wett­fahrt abgesagt.

ein­ver­nehm­li­ches Ende der Veranstaltung

Damit blieb viel Zeit für das Ver­la­den, die hat­ten eini­ge auch nötig – es ist schon erstaun­lich, wie man nach einem Tag ver­ges­sen kann, wie rum und ob in Fahrt­rich­tung oder ent­ge­gen­ge­setzt das Boot auf den Trai­ler muss. Danach konn­te man sich noch mal herr­lich am klei­nen Strand beim Schwim­men abküh­len, bevor es zur Sie­ge­eh­rung und danach zum obli­ga­to­ri­schen, gemein­sa­men Sprung­bild ging.

bes­te Stimmung

Das war ein herr­li­ches Wochen­en­de am See­schlöss­chen! Vie­len Dank an Char­ly, Syl­vi und das gan­ze Team, Ihr habt das her­vor­ra­gend über die Büh­ne gebracht! Schön, wenn ein Ver­ein so etwas als Gemein­schafts­an­ge­le­gen­heit betrach­tet und vie­le mit dazu beitragen.

Char­ly und Wettfahrt-Team